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German SAL P1 2018 hlayiso.com

Subject: German SALGrade 1220188 pages
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Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE EXAMINATION NOVEMBER 2018 GERMAN SECOND ADDITIONAL LANGUAGE: PAPER I Time: 2 hours 100 marks PLEASE READ THE FOLLOWING INSTRUCTIONS CAREFULLY 1. This question paper consists of 8 pages and an Answer Booklet (Antwortheft) of 11 pages (i–xi). Please check that your question paper is complete. 2. Read the questions carefully. 3. Answer ALL questions in Section A and EITHER Questions 4 and 5 OR Questions 6 and 7 in Section B. 4. Please fill in ALL your answers on the Answer Booklet (Antwortheft) supplied. 5. It is in your own interest to write legibly and to present your work neatly. Planen Sie die nächsten zwei Stunden anhand der folgenden Übersicht: Teil A Leseverstehen Aufgabe 1 Globalverstehen 21 Punkte Aufgabe 2 Selektivverstehen 19 Punkte Aufgabe 3 Detailverstehen 20 Punkte 60 Punkte Teil B Literatur: Vorgeschriebene Texte Aufgabe 4 20 Punkte Aufgabe 5 20 Punkte 40 Punkte ODER Aufgabe 6 20 Punkte Aufgabe 7 20 Punkte 40 Punkte Summe: 100 Punkte IEB Copyright © 2018 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN SECOND ADDITIONAL LANGUAGE: PAPER I Page 2 of 8 TEIL A LESEVERSTEHEN Lesen Sie bitte die folgenden Texte und lösen Sie die anschließenden Aufgaben. Bearbeiten Sie bitte alle Aufgaben und schreiben Sie Ihre Lösungen in das Antwortheft. 1. GLOBALVERSTEHEN Aufgabe 1.1 1.1.1 Heute ist das Tattoo ein Teil der Alltagskultur geworden. Noch bis in die 1980er-Jahre hatten Tätowierungen das Stigma von Kriminalität. Doch in den späten 1980er-Jahren entwickelten sich Tattoos zum Modetrend und heute findet man eine bunte und enorm kreative Tätowier-Szene. Das Tattoo ist heute ein modisches Accessoire Natascha Stellmach, Galerie Wagner und wird als individueller Ausdruck akzeptiert. + Partner [Quelle: <https://www.goethe.de/de/kul/mol/ 20885263.html>] 1.1.2 Wer sich beim Einkaufen regelmäßig eine teure Plastikflasche Wasser kauft, findet bald in „Refill Hamburg“ eine billige und umweltschonende Alternative. Auf einer Karte kann man sehen, wo man sich in Hamburg kostenlos Trinkwasser in seine Flasche füllen kann. Riesige Mengen an Plastikflaschen landen zu oft im Meer. Um unseren Planeten zu retten, müssen wir nun mal etwas an unserem Konsumverhalten ändern. [Quelle: <http://www.apotheken- umschau.de>] [Quelle: <http://www.jetzt.de/konsum/projekt-refill- auffuellstationen-fuer-trinkwasser-in-hamburg>] 1.1.3 Mode ist ein total emotionales Thema. Mit ihr können Jugendliche ihre Persönlichkeit zeigen. Sie nutzen sie aber auch, um sich von den Eltern abzugrenzen oder ihre Zugehörigkeit zu einer Jugendgruppe zu zeigen. Wirklich einheitliche Trends wie in den 80ern gibt es schon lange nicht mehr. Es geht heute viel mehr darum, sich clever zu kleiden – also z.B. etwas vom Flohmarkt mit [Quelle: <http://www.focus.de/familie>] einer Luxus-Jeans zu kombinieren. [Quelle: <http://www.focus.de/familie>] IEB Copyright © 2018
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN SECOND ADDITIONAL LANGUAGE: PAPER I Page 3 of 8 1.1.4 „Wenn ich zur Arbeit im Theater gehe und meine Maske aufsetze, bin ich ein komplett anderer Mensch. Am Wochenende muss ich manchmal 300 Leuten am Tag Angst einjagen. Langweilig wird das nicht. Keiner erschrickt* ja wie der andere – manche kreischen sofort los, andere lächeln. Mein Gehalt ist relativ gering: Ich verdiene 7,50 Euro pro Stunde. Trotzdem würde Thomas Naujoks ich niemals einen normalen Studentenjob annehmen.“ Thomas, 25, studiert Biologie in Berlin und arbeitet als Erschrecker* *erschrecken – to frighten/om bang te maak, te im Berliner Gruselkabinett. laat skrik [Quelle: <http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/ nebenjob>] 1.1.5 Obwohl die Dose als eine der wichtigsten Erfindungen des 19. Jahrhunderts gilt, verwendet die Industrie inzwischen verschiedenste Methoden zur Lebensmittelkonservierung. Man kann durch Kälte, Hitze, Zucker, Salz, Trocknung, chemische Konservierungsstoffe und Bestrahlung Lebensmittel konservieren. *konservieren = preserve/preserveer (voedsel) [Quelle: © HandmadePictures, Shutterstock] [Quelle: <https://www.wasistwas.de/details-technik/ die-konservendose-eine-geniale-erfindung.html>] 1.1.6 Wenn „Winterblues“ Deutschland schon fest im Griff haben, gibt es auf Malta angenehme Temperaturen. Auf Malta kann man sich wunderbar entspannen. Erkundet die Insel, genießt das gute Essen und erholt euch vom Winter. Im Moment gibt es 7 Tage Malta im guten 4* Hotel mit Frühstück bereits für 140 €. Also nicht lange überlegen und bald buchen! Solche günstigen Preise sind relativ schnell weg! [Quelle: <https://www.urlaubspiraten.de/reisen>] Aufgabe 1.1: 6 × 3 = 18 Punkte IEB Copyright © 2018 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN SECOND ADDITIONAL LANGUAGE: PAPER I Page 4 of 8 Aufgabe 1.2 Welche E-Mail ist eine Einladung? E-Mail 1 Liebe Annette, die neue Sommermode ist ja wirklich toll! Wollen wir zusammen einkaufen gehen? An deiner Stelle würde ich mir die grüne Jacke kaufen, die du mir gezeigt hast! E-Mail 2 Hi Alex- du solltest wirklich am Freitag mit mir ins neue Museum gehen! Ab 18 Uhr haben sie Getränke und einen kleinen Imbiss. Ich gehe bestimmt hin. E-Mail 3 Liebe Susi, am Samstag hat mein Freund Max Geburtstag. Du bist herzlich eingeladen um die Feier mitzumachen! Es fängt etwa um 17 Uhr an – also hole ich dich um 16.45 ab. E-Mail 4 Hey Nicole! 17.30 vor der Bibliothek! Wir treffen uns da, wo wir uns letzten Samstag auch getroffen haben – ok? Aufgabe 1.2 = 3 Punkte Aufgabe 1 = 21 Punkte IEB Copyright © 2018
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN SECOND ADDITIONAL LANGUAGE: PAPER I Page 5 of 8 2. SELEKTIVVERSTEHEN Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Aufgaben in dem Antwortheft. Das Wiener Kaffeehaus Ein typisches Wiener Café ist weit mehr als ein simples Lokal, wo man Kaffee trinkt und Kuchen isst, es ist vielmehr eine Tradition. Seit 2011 zählt die traditionelle Wiener Kaffeehauskultur sogar zum Kulturerbe der UNESCO. Wie früher locken Traditionscafés in Wien noch immer mit vielfältigen Kaffee-Variationen und wunderbaren Kuchen. Gugelhupf, Sachertorte, Erdbeerkuchen, Baisers und viele andere Torten und Kuchen verführen zum süßen Genuss. Im Café Demel findet man einige der besten Süßigkeiten der Stadt. Das Café Demel ist Teil der berühmten Konditorei K&K Hofzuckerbäcker. – Dieses traditionsreiche Haus wurde bereits 1786 eröffnet. Schon Kaiser Franz Josef I., der bereits als Kind von den Zuckerbäckereien schwärmte, und seine Frau Elisabeth, die nicht genug vom berühmten Veilchen- Sorbet bekam, ließen sich die Köstlichkeiten des Demel in die Hofburg liefern. Öffnungszeiten: täglich: 9h00 – 19h00 Uhr Adresse 1010, Kohlmarkt 14, nahe U3 Herrengasse Ein weiteres Beispiel: Café Mozart In diesem Lokal direkt hinter der Wiener Oper wurde 1794 das erste Kaffeehaus eröffnet, knapp nach dem Tod von W.A. Mozart. Elegantes Setting, gemütliche Atmosphäre und hübscher Vorgarten am breiten Gehsteig. Viele Frühstücksoptionen, z.B. „Dritter Mann Frühstück“ bis 15h00! Öffnungszeiten täglich 8h00 – 24h00 Uhr Adresse 1010, Albertinaplatz 2, nahe U1/U2/U4 Karlsplatz Purer Genuss Das Verlangen nach Kaffee ist vielseitig: Man trinkt Kaffee am Arbeitsplatz, zum Stück Kuchen am Nachmittag oder als Wachmacher, wenn man sich schlapp oder müde fühlt. Eigentlich keine große Sache – Kaffeelokale gibt es heute überall. Doch das war nicht immer so, der Kaffee wurde am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts als Luxus gesehen. Heute kann man sich diesen Luxus leisten. Fairtrade Ab 1990 wurde dem Kaffeetrinker Fairness im Umgang mit den Kaffeebauern relevant. Besonders den Deutschen ist das wichtig. In keinem Land der Welt nimmt der Konsum von Fairtrade-Kaffee so schnell zu wie hier. [gekürzt und bearbeitet aus <https://www.wien.info> und Internet: Wiener Cafés] Aufgabe 2 = 19 Punkte IEB Copyright © 2018 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN SECOND ADDITIONAL LANGUAGE: PAPER I Page 6 of 8 3. DETAILVERSTEHEN Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Aufgaben in dem Antwortheft. Marcel Kittel 17. Etappe der Tour de France – Sprinter stürzt und gibt auf. Kittels Enttäuschung ist riesig. Zwei Wochen lang ist Marcel Kittel einer der strahlenden Sieger bei der Tour de France 2017. Aber am ersten Tag in den Alpen stürzt der Mann im [Bild aus: <http://www.sportschau.de/tourdefrance/ Grünen Trikot. kittel-128~_v-TeaserAufmacher.jpg>] „Ich weiß nur noch, dass ich auf einmal ein Hinterrad vor mir stehen hatte und ich drüber gefahren bin. Das ging alles so schnell, da hatte ich keine Chance zu reagieren.“ Danach hing das Grüne Trikot in Fetzen von seinen Schultern. Das rechte Knie blutete. Im Gesicht von Marcel Kittel konnte man erkennen, was er später sagen würde: „Ich trete zurück. Das ist eine Riesenenttäuschung.“ Aus seiner Kindheit erzählt Kittel gern: Meine Familie war nicht überrascht, dass ich Radfahrer geworden bin. Mein Vater war schon Radrennfahrer und ein guter Sprinter. Ich bin auch schon als Kind sehr aktiv gewesen und bis zum 13. Lebensjahr war ich Leichtathlet bei der SG Motor Arnstadt. Meine Mutter ist auch immer sehr sportlich gewesen. Sie war Hochspringerin. Als ich das Radfahren erst mal entdeckt hatte, war klar: Das ist mein Sport! Als wir in den Alpen mal einen Urlaub machten, kam ich auf die Idee, ein Rennrad haben zu wollen. Das kann ich nicht erklären, denn ich fahre nicht gern im Hochgebirge. An die erste Runde im Sattel kann ich mich noch gut erinnern! Es war sehr heiß und ich bin 30 km bei Gluthitze gefahren – da war ich völlig fertig, aber stolz und glücklich. Ich war infiziert. Kurz darauf bin ich dann dem Radverein RSV Adler Arnstadt beigetreten, der von Helmut und Jens Böttner geleitet wurde. 2002 gehörten zu meiner Trainingsgruppe die May- Zwillinge Max und Sebastian. Mit ihnen fuhr ich später im Thüringer Energie Team. Im Jahr drauf haben wir dann auch die thüringische Landesmeisterschaft gewonnen. Aber ich bin nicht immer Sieger gewesen. Das war für mich auch nicht so wichtig. Von meinem Vater hatte ich gelernt, dass die Platzierung im Ziel egal ist, wenn ich nur Alles gegeben hatte. Ich konzentriere mich auf meinen Job, den Sieg, das Teamwork. Das alles gibt mir unheimlich viel Freude. Ich fahre nicht nur, um Rekorde zu erreichen.“ (Von Michael Ostermann) [Quelle (gekürzt und bearbeitet): <http://www.marcelkittel.de/de>] Aufgabe 3: 20 × 1 = 20 Punkte Teil A = 60 Punkte IEB Copyright © 2018
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN SECOND ADDITIONAL LANGUAGE: PAPER I Page 7 of 8 TEIL B LITERATUR: VORGESCHRIEBENE TEXTE Bearbeiten Sie ENTWEDER Aufgabe 4 und 5 (Timo darf nicht sterben) ODER Aufgabe 6 und 7 (Der Stromausfall). 4 UND 5 Lesen Sie den Auszug aus Timo darf nicht sterben von Charlotte Habersack und bearbeiten Sie dann die Aufgaben im Antwortheft. Timo konzentriert sich. Er sieht nach unten, damit er den Weg nicht verliert. Der Weg ist 1 nicht sehr breit. „Wenn nur dieser Nebel nicht wäre“, denkt Timo. Zum Glück gibt es alle paar Meter eine Markierung: Rote und weiße Farbe auf einem Stein. Timo zählt seine Schritte. Schon nach zehn Schritten kann er den Stein mit der Farbe nicht mehr sehen. 5 „Nicht mal zehn Meter“, denkt Timo. „Ich werde die Knorrhütte erst sehen, wenn ich fast vor ihr stehe.“ Timo denkt an Andreas. „Er ist sicher sauer. Na ja, wenn ich zu Hause bin, rufe ich ihn gleich an und entschuldige mich.“ 10 In dem Moment piepst Timos Handy. Es ist das Zeichen, das der Akku gleich leer ist. Timo muss an seine Mutter denken. „Wenn ich auf der Knorrhütte bleibe, dann komme ich ja erst morgen nach Hause. Ich muss Mama noch eine Nachricht schicken.“ Schnell holt Timo sein Handy aus dem Rucksack und tippt eine SMS ins Telefon: KOMME ERST MORGEN. L.G. TIMO 15 Kaum hat er die Nachricht abgeschickt, piepst das Handy noch einmal. Dann ist der Akku leer. „Gerade noch einmal Glück gehabt“, denkt Timo und geht weiter. Nach ein paar Schritten merkt er, dass er schon lange keine Markierungen mehr gesehen hat. „Aber hier ist doch der Weg, oder? Das sieht doch wie ein Weg aus.“ Timo geht noch ein paar Schritte weiter. Aber es kommt keine Markierung mehr. 20 „Nein!“, ruft Timo laut. Direkt vor ihm geht es plötzlich steil bergab. Noch ein Schritt und … Timos Herz klopft wie verrückt. Schnell weg von diesem schrecklichen Ort! 25 Schritt für Schritt geht er zurück und sucht nach der letzten Markierung. Endlich findet er den Weg wieder. Er setzt sich auf einen Stein. Seine Beine sind schwer. Warum fühlt er sich denn plötzlich so schwach? „Ich habe heute noch nichts gegessen“, denkt er und holt das Brot aus seinem Rucksack. „Ich mache jetzt erst mal eine kleine Pause. Ziemlich starker Wind hier oben“. Timo ist froh, 30 dass er Andreas‘ Pulli noch hat. Er zieht den Pulli an und isst ein Brot mit Wurst und Käse. Danach fühlt er sich schon besser. Aufgaben 4 und 5 = 40 Punkte IEB Copyright © 2018 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN SECOND ADDITIONAL LANGUAGE: PAPER I Page 8 of 8 ODER 6 UND 7 Lesen Sie den Auszug aus Der Stromausfall von L. Thoma und bearbeiten Sie dann die Aufgaben im Antwortheft. Stille. Dunkelheit. Dann ist das ganze Haus ohne Strom, sagt Fridolin, wir brauchen eine Taschenlampe. Wir haben keine Taschenlampe, die haben wir doch im Sommer auf dem Campingplatz verloren. Gut, sagt Fridolin, dann gehe ich schnell zum Nachbarn rüber und hole eine. Bin gleich wieder da. Du willst einfach abhauen, ruft Berta. Aber wir brauchen doch eine Taschenlampe! Du willst das Fußballspiel anschauen und uns alleine lassen, schluchzt Berta. Du kannst ruhig hier sitzen bleiben, sagt Max, es hat sowieso keinen Sinn. Und warum nicht? fragt Fridolin trotzig. Schau doch mal zum Fenster raus, sagt Max, die ganze Straße ist dunkel. Kein Licht. Ein totaler Stromausfall. Ein totaler Stromausfall? Heißt das, dass in der ganzen Straße niemand das Spiel sehen kann? Sieht so aus, oder siehst du was? Also gut, dann bleibe ich eben hier, sagt Fridolin. Stille. Dunkelheit. Ich habe Hunger, sagt Max. Wir könnten etwas essen. Essen kann man ja wohl auch im Dunkeln. Gute Idee, sagt Fridolin. Es gibt sogar Pizza, dauert aber noch ein bisschen … Vergiss es, sagt Berta. Und warum, bitte? Ich habe sie noch vorhin selbst in den Ofen getan. Der Ofen ist aus, Fridolin, und die Pizza tiefgefroren. (...) Stille. Dunkelheit. Aus, sagt Fridolin, alles ist weg, verloren: der Fernseher, der Ofen, das Auto, nichts geht mehr. Wir sind erledigt. Hey, sagt Max, das ist doch nur ein Stromausfall. In ein paar Tagen geht alles wieder. Ganz normal. Das Handy nicht, sagt Fridolin bitter, das schwimmt in der Badewanne. Die Fernbedienung auch nicht, sagt Berta giftig, die hast du vorhin auf den Boden fallenlassen und bist dann draufgetreten. Und das Fußballspiel ist dann auch vorbei, flüstert Fridolin. (…) Stille. Dunkelheit. So muss das im Krieg gewesen sein, sagt Fridolin. Euer Opa hat das doch immer erzählt. Im Dunkeln sitzen und nichts geht mehr. Auf dem Campingplatz in Italien war es doch auch so, sagt Max. Da funktionierte doch auch nichts, wir hatten nicht einmal einen Kühlschrank. Aufgaben 6 und 7 = 40 Punkte Teil B = 40 Punkte Summe: 100 Punkte IEB Copyright © 2018

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