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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE EXAMINATION
NOVEMBER 2017
GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II
MARKING GUIDELINES
Zeit: 3 Stunden 100 Punkte
These marking guidelines are prepared for use by examiners and sub-examiners,
all of whom are required to attend a standardisation meeting to ensure that the
guidelines are consistently interpreted and applied in the marking of candidates'
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guidelines. It is acknowledged that there may be different views about some
matters of emphasis or detail in the guidelines. It is also recognised that,
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German HL P2 MG 2017 hlayiso.com
German HL · Grade 12 · 2017. Memorandum, 17 pages. Read online or download the PDF.
- Subject
- German HL
- Grade
- Grade 12
- Document type
- Memorandum
- Year
- 2017
- Paper
- 2
- Publisher
- IEB
- Pages
- 17
- File size
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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 2 of 17
Prüfungsbogen II besteht aus vier Teilen. Bearbeiten Sie bitte zu jedem Teil eine der
Aufgaben.
ABTEILUNG A LITERATUR
Teil 1 (Drama – Gotthold Ephraim Lessing: „Nathan der Weise“)
Bearbeiten Sie bitte bei Teil 1 die Aufgabe 1.a oder 1.b oder 1.c (mind. 300 Wörter)!
Aufgabe 1.a) Hat Ihnen das 1783 uraufgeführte Drama „Nathan der Weise“
persönlich noch etwas zu sagen, auch bezüglich ihres (momentanen) Heimatlandes
Südafrika?
Natürlich wäre das Drama, wie auch auf der ganzen Welt, besonders nach den
Zwillingstürmen wichtig und aussagekräftig.
1892 forderte der Pädagoge Otto Frick:
„Die Begriffe Humanität, Toleranz, Vernunftreligion, religiöser Kosmopolitismus,
Konfessionalität etc. sind so sehr Gegenstand bedeutsamer Zeitfragen geworden, dass
sie dem reiferen Schüler durch Umgebung und Presse täglich nahegebracht werden und
bei dem Streit der Tagesmeinungen sehr leicht sein Urteil darüber verwirren.
Dieselben Begriffe berühren aber zugleich so wichtige Lebens-, Erziehungs- und
Bildungsfragen, dass die Schule selbst eine feste Stellung zu ihnen einnehmen muss.“
Situationsanalyse Südafrika:
Fremdenhass teils offensichtlich
Rassismus immer noch erkennbar und in aller Munde
unterschiedlichste Religionsgemeinschaften, die zwar hier noch friedlich
zusammenleben
auch hier gibt es Extremisten aller Couleur
Toleranz anderen Lebenskonzepten gegenüber ist nicht sehr ausgeprägt
Versöhnung ist noch nicht gelungen
die Verfassung ist sicherlich mit die modernste der Welt
aber Aufklärung ist nicht in die breiten Massen vorgedrungen
Begriffe von Humanität und Toleranz sind nicht verbreitet
Kriminalität
Not und Arbeitslosigkeit
teils völlig ungerechte Verteilung der Güter und Ressourcen
Ziele Lessings:
Überwindung aller trennender Schranken
Tolerierung Andersdenkender
Tolerierung Andersgläubiger
Streben nach Verbrüderung aller Menschen unabhängig von Religion, politischer
Zugehörigkeit
unabhängig von Rasse oder – modern – auch sexueller Orientierung
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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 3 of 17
„Dummheit, Ignoranz, blinde Aggression und die bewusste Verbreitung von Unwahrheiten
gehören heute wie zu Zeiten Lessings zu den großen Bedrohungen unserer Zivilisation.
Diesem Fundament der Intoleranz muss auch heute mit allen legitimen Mitteln
entgegengetreten werden. Der Toleranzbegriff Lessings darf nicht mit weltanschaulicher
Gleichgültigkeit verwechselt werden. Nur das ernsthafte Bemühen um gegenseitiges
Verständnis und das Zugehen auf den Andersdenkenden machen eine Grundhaltung der
Toleranz möglich. Dazu gehört jedoch auch, eine eigene Position zu entwickeln und sie
zu verteidigen. So wie es Nathan nicht gleichgültig ist, was der Tempelherr oder Daja über
ihn denken, so darf es auch uns heute nicht egal sein, wenn Vorurteile, Schein- und
Halbwahrheiten das freie Denken und Handeln des Menschen zu be- oder verhindern
drohen.“
[Thomas Rahner, Mentor Lektüre Durchblick „Nathan der Weise“, München 2005, S. 51]
Auch für das eigene Leben kann sich ein Schüler/eine Schülerin Nathan persönlich oder
das Stück als Vorbild nehmen.
Nathan als vorbildliche Figur angelegt
verkörpert das Humanitätsideal der Aufklärung
materiell erfolgreich durch kluges Handeln
dadurch unabhängig von Mächtigen und Zeitströmungen
dabei gütig und wohltätig gegenüber den Bedürftigen
bleibt immer ehrlich und großmütig
handelt immer bedächtig, nie impulsiv
prüft die Umstände sorgfältig
praktisch veranlagt und voller Menschenkenntnis
gilt als tugendhaft und ästhetisch gebildet
sein Reichtum gilt ihm als Grundlage für gute Taten
die Erfahrung des Leides (Tod von Frau und Söhnen) lässt ihn nicht für immer
verzweifeln
erlangt im Ringen die Kunst des sich Fügens ins Unvermeidbare
findet zu tieferem Glauben: „und doch ist Gott“
erzieht Recha im Sinne der Vernunft
lehnt extreme Vorstellungen ab
ist anderen Religionen gegenüber tolerant
sucht immer das kritische Gespräch
möchte überzeugen, nicht überreden
pflegt Freundschaften über Religionsgrenzen hinaus (Al-Hafi, Klosterbruder)
sieht zuerst den Menschen, nicht den Moslem oder Christen
Ziel eines jungen Menschen:
tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft
Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und
sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren
und sie auch durchzusetzen (der praktisch veranlagte Weise)
oder
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Aufgabe 1.b) Wie stellt Lessing in seinem Drama „Nathan der Weise“ die Christen
dar?
Patriarch:
genießt die Toleranz Saladins, denn durch ihn bleibt er im Amt
„das vollkommene Abbild des unecht Religiösen“
fanatischer, dogmatischer Christ
für ihn ist der Glaube die heiligste Pflicht
für andere Religionen oder sogenannte Ungläubige hat er kein Verständnis
fordert unentwegt den Feuertod des Juden „tut nichts; er wird verbrannt“
ein Mann ohne Kompromisse
selbst furchtbares Leid, „das die Kirche an Kindern tut“, ist legitim
rechthaberisch und intolerant
Glaube und Religion seien der Vernunft überlegen
herzlos und hochmütig
ist zu jedem Verrat bereit
machtorientiert und demonstriert gerne seine Macht
prunkvolle Auftritte
Wertschätzung oder Nichtachtung anderer Personen kann man schon am
Sprachverhalten erkennen
engstirnig und hochmütig gleichzeitig
Lessing hat ihm alle Züge gegeben, die er seinen Gegnern im Fragmentenstreit
unterstellte
Tempelherr:
als Mitglied des Templerordens nach Jerusalem gekommen
entgeht auf wundersame Weise der Hinrichtung, da Saladin in ihm Züge seines
eigenen Bruders sieht
rettet Recha selbstlos ohne Rücksicht auf Glaubenszugehörigkeit
eine junge, von inneren Widersprüchen zerrissene Männergestalt
unerfahren und impulsiv
unsicher und wankelmütig
als Christ überzeugter Streiter für seinen Glauben
dabei missionarisch und vorurteilsgeprägt
sieht auf andere Religionen herab („Jud ist Jud“)
dies ist anerzogen
ursprünglich nur geringes Urteilsvermögen
durch aufklärerische Tätigkeit Nathans wandelt sich seine Haltung
Intoleranz wird zu tolerant-menschlicher Haltung
typisches Beispiel für eine gelungene Erziehung
wäre ein typisches Beispiel eines jungen fanatisierten Mannes, der durch Erziehung
doch zur Vernunft kommt
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Klosterbruder:
hat 18 Jahre vorher als Reitknecht im Auftrag Recha an Nathan übergeben
nach jahrelanger Einsiedelei kommt er als Laienbruder im Kloster unter
ist dem Patriarchen gegenüber an das Gelübde des Gehorsams gebunden
Sinn der Religion ist für ihn, Menschen zur Tugend zu erziehen
findet aber die Aufträge des Patriarchen ekelhaft
besitzt ein natürliches Gefühl für Recht und Unrecht
wird vom Patriarchen zum Spion erniedrigt
solidarisiert sich mit Nathan, als der durch die Machenschaften des P. bedroht ist
ist eher pragmatisch als dogmatisch
seine Naivität und Herzenseinfalt werden an dem ironisch-distanzierten „sagt der
Patriarch“ deutlich
er formuliert: „… hat mir Tränen g´nug gekostet, Wenn Christen gar so sehr vergessen
konnten, Daß unser Herr selbst ein Jude war.“
Daja:
ist die Witwe eines Kreuzritters
lebt als Gesellschafterin im Haus des Nathans
kümmert sich um den Haushalt
sie versucht ihre christlichen Lehren an Recha weiterzugeben
aus unüberlegtem Glaubenseifer wird sie zur Intrigantin
sie hintergeht Nathan und berichtet dem Tempelherrn, dass „Recha keine Jüdin [sei];
ist – ist eine Christin“
Intoleranz gegenüber fremden Religionen
sie findet in einem fanatischen Glauben ihren Halt
sie ist aber auch auf ihren eigenen Vorteil aus
denn sie hofft, nach einer Heirat Rechas und des Tempelherrn nach Europa
zurückzukehren
hat es nie gelernt, eigenständige Entscheidungen zu treffen
selbständiges Nachdenken liegt ihr nicht
bleibt naiv und unreflektiert, zu keiner Änderung fähig
nimmt nicht am öffentlichen Leben teil
ist engstirnig und komplett auf ihre Religion fixiert
Recha: „meine gute böse Daja…“
gutmütig und auch liebevoll, aber auch naiv und unbelehrbar
verschließt sich der Lehre der Toleranz und fehlt aus diesem Grund auch in der
Schlussszene
oder
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Aufgabe 1.c) Weisheit, Klugheit und Schlauheit sind den Figuren Nathan,
Klosterbruder, Al-Hafi und Patriarch zuzuordnen. Zeigen Sie, in welchen
Ausprägungen sich das jeweils bei den Figuren zeigt.
Der Jude Nathan:
Repräsentant edler und reiner Gesinnung
verkörpert das Humanitätsideal der Aufklärung
Ursachen seiner Weisheit sind Welterfahrung und erfahrenes Leid
materiell erfolgreich durch kluges Handeln
dadurch unabhängig von Mächtigen und Zeitströmungen
dabei gütig und wohltätig gegenüber den Bedürftigen
bleibt immer ehrlich und großmütig
handelt immer bedächtig, nie impulsiv
prüft die Umstände sorgfältig
praktisch veranlagt und voller Menschenkenntnis
gilt als tugendhaft und ästhetisch gebildet
sein Reichtum gilt ihm als Grundlage für gute Taten
die Erfahrung des Leides (Tod von Frau und Söhnen) lässt ihn nicht für immer
verzweifeln
erlangt im Ringen die Kunst des sich Fügens ins Unvermeidbare
findet zu tieferem Glauben: „und doch ist Gott“
erzieht Recha im Sinne der Vernunft
auch seine Religiosität ist vernunftgeleitet (Ringparabel)
menschliche Vernunft sage, dass es Gott gebe
menschliche Vollkommenheit
als vorbildliche Figur angelegt
bekennt sich als Jude, geht aber zu extremen Vorstellungen auf Distanz
ist anderen Religionen gegenüber tolerant
sucht immer das kritische Gespräch
möchte überzeugen, nicht überreden
pflegt Freundschaften über Religionsgrenzen hinaus (Al-Hafi, Klosterbruder)
durch Geschicktheit und Weisheit macht er sich den Sultan zum Freund
sieht zuerst den Menschen, nicht den Moslem oder Christen
gewinnt dadurch aber auch die Sympathien
Die gegebene Definition von Weisheit trifft auf Nathan zu:
tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft
Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und
sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren
und sie auch durchzusetzen (der praktisch veranlagte Weise)
Faktenwissen und Strategiewissen
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Der Klosterbruder:
Analphabet
Sinn der Religion ist für ihn, Menschen zur Tugend zu erziehen
ist dem Patriarchen gegenüber an das Gelübde des Gehorsams gebunden
durchschaut die Aufträge und Winkelzüge des Patriarchen
findet aber die Aufträge des Patriarchen ekelhaft
besitzt ein natürliches Gefühl für Recht und Unrecht
wird vom Patriarchen zum Spion erniedrigt
lässt durch Sprache und Gesten seine Abscheu erkennen
durch ironisch-distanziertes „sagt der Patriarch“
moralisch richtiges Handeln des Tempelherren bereitet ihm Vergnügen („geh
vergnügter, als ich kam“)
solidarisiert sich mit Nathan, als der durch die Machenschaften des P. bedroht ist
verkörpert Menschlichkeit (wie Al-Hafi)
ist eher pragmatisch als dogmatisch
er formuliert: „… hat mir Tränen g´nug gekostet, Wenn Christen gar so sehr vergessen
konnten, Daß unser Herr selbst ein Jude war.“
logischer Schluss ist auch Begründung seiner Toleranz
mit naiver Klugheit durchschaut er den Patriarchen
„Dabei ist es die immer wieder stimmige Einheit von persönlichen Gefühlen,
Glaubensüberzeugungen und seiner pragmatischen Herangehensweise an Probleme,
die ihn das Richtige tun lässt.“
Der Parse oder Moslem Al-Hafi:
Mitglied eines islamischen Bettlerordens
eigentlich hält er sich vom öffentlichen Leben fern
seine Tätigkeit als Schatzmeister widerspricht diesen Ideen
hat Amt übernommen, weil er sich geschmeichelt fühlte
Saladin meinte, nur ein Bettler kenne die Not der Bedürftigen
dadurch wisse er zu helfen und könne helfen
zeigt sich witzig, schlagfertig im Gespräch mit Nathan
spielt hervorragend Schach
verzweifelt aber an den Realitäten der Politik
findet seine Freiheit in der Bedürfnislosigkeit
auch bei ihm die Weltflucht als Folge der Erkenntnis
geprägt von einer "vernunftbestimmten Situations- und Individualethik, die eines
utopischen Ideals und einer transzendenten Heilsgewissheit entbehren kann"
Beide handeln klug:
durch angemessenes Handeln im konkreten Einzelfall
berücksichtigen die für die Situation relevanten Faktoren, Handlungsziele und
Einsichten, die der Handelnde kennen kann
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Patriarch von Jerusalem:
fanatischer, dogmatischer Christ
für ihn ist der Glaube die heiligste Pflicht
ein Mann ohne Kompromisse
rechthaberisch und intolerant
Glaube und Religion seien der Vernunft überlegen
herzlos und hochmütig
engstirnig und hochmütig gleichzeitig
ist zu jedem Verrat bereit
machtorientiert und demonstriert gerne seine Macht
prunkvolle Auftritte
setzt alle seine Fähigkeiten ein, um seine Vorstellungen durchzusetzen
ist vielen gegenüber erfolgreich, einfache Gemüter durchschauen ihn nicht
nutzt die Dummheit oder Abhängigkeit anderer schamlos aus
hat etwas Verschlagenes, Überlistendes
ordnet alles seinen eigenen Interessen unter
versteckt sich immer hinter dem Willen Gottes
verbirgt so seine persönlichen Ziele
nimmt auch keine Rücksicht darauf, welche Folgen seine Handlungen für andere
haben
liebt es, andere auszuhorchen und zu spionieren
dieses Wissen, das er gewinnt, setzt er pfiffig gegen andere ein
Die gegebene Definition von Schlauheit trifft genau auf den Patriarchen zu:
praktische Klugheit, eigene Absichten und die Mittel zu ihrer Erreichung verbirgt er
versucht, andere zu durchschauen
ist bei geringfügigen Zwecken pfiffig
bei echten Übeltaten verschmitzt.
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Teil 2 (Roman – Ödön von Horváth: „Jugend ohne Gott“)
Bearbeiten Sie bitte bei Teil 2 die Aufgabe 2.a oder 2.b oder 2.c (mind. 300 Wörter)!
Aufgabe 2.a) Ordnen Sie die oben abgedruckten Textstellen kurz in die
Romanhandlung ein. Zeigen Sie, von diesen Stellen ausgehend, welches Bild der
weiblichen Jugend in dem Roman gezeichnet wird.
Einordnung:
die Eltern des Ich-Erzählers gratulieren zum 34. Geburtstag
der Lehrer korrigiert die Klassenarbeiten seiner Schüler
das vorgeschriebene Thema ist: „Warum müssen wir Kolonien haben?“
er stellt dabei auch fest, dass der Schüler N sich sehr despektierlich gegenüber
„Negern“ äußert
er kritisiert dies, streicht es aber nicht an
der Lehrer weist die negative Äußerung des Schülers N über „Neger“ zurück
der Vater des N. zeigt den Lehrer wegen Verbreitung des „Gifts der Humanitätsduselei“
an
die gesamte Klasse schreibt eine Beschwerde und fordert einen neuen Lehrer
der Lehrer trifft in einer Bar auf den ehemaligen Lehrer Julius Caesar
Julius Cäsar versucht, dem Lehrer den Wandel der Gesellschaft anhand der Sexualität
zu erklären
er nennt die Zeit, in der sie leben, das „Zeitalter der Fische“
bei der Beerdigung des W erinnern die Augen des T den Lehrer an einen Fisch
er muss in den Osterferien mit seinen Schülern auf ein Zeltlager
Hier sind die beiden Textstellen einzuordnen:
der Lehrer beobachtet, wie ein unbekanntes Mädchen und zwei Jungen einen
Bauernhof ausrauben
er belauscht zwei weinende Schülerinnen, die lieber nach Hause und sich
waschen wollen
ihnen missfällt das Kriegspielen
der Lehrer wird neugierig, als Z von einem fremden Jungen einen Brief bekommt
Z und N streiten sich ständig wegen des Tagebuchs von Z
der Lehrer bricht ein Schloss auf und liest das Tagebuch des Z, verschweigt es aber
er erfährt, dass Z ein Verhältnis mit der Anführerin (Eva) der Räuberbande hat
Z beschuldigt N, sein Tagebuch gelesen zu haben
am nächsten Tag wird N erschlagen im Wald aufgefunden
Z gesteht, den N erschlagen zu haben
auch wird eine Liebesbeziehung des Z mit Eva bekannt, sie wird auch eingesperrt
nach der Untersuchung beginnt die Gerichtsverhandlung
es wird vermutet, Z wolle Eva aus Liebe decken
eine innere Stimme (Gott) bringt den Lehrer dazu, die Wahrheit zu sagen
daraufhin sagt Eva aus, dass ein fremder Junge mit „Fischaugen“ N getötet habe
T starrt den Lehrer mit seinen kalten Augen unentwegt an, der Lehrer verdächtigt ihn
Eva wird des Mordes beschuldigt
da der Lehrer seine Stelle und somit auch seine Pension verloren hat, macht der
Pfarrer ihm das Angebot, eine Lehrerstelle in Afrika anzunehmen
der Pfarrer rät dem Lehrer, unverzüglich die Mutter von T über seinen Verdacht zu
informieren
dabei trifft der Lehrer auf T selbst, der wird nervös
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T wird außerhalb seines Zuhauses erhängt gefunden
im Abschiedsbrief steht: „Der Lehrer trieb mich in den Tod“
ein Teil des Briefes fehlt, Ts Mutter lässt den Teil fallen
dort steht: „Denn der Lehrer weiß, dass ich den N erschlagen habe. Mit dem Stein –“.
Eva wird aus dem Gefängnis entlassen und vom Pfarrer aufgenommen
der Lehrer verabschiedet sich von Julius Cäsar und dem Klub und fährt nach Afrika
Eva (die Außenseiterin):
15-jähriges Mädchen
sie ist „groß und schlank“ und ihre Haare sind „braunblond“
mit 12 Waise
Pflegevater belästigt sie sexuell und Pflegemutter verprügelt sie
Opfer einer brutalisierten und rücksichtslosen Gesellschaft
damit Trägerin sozialkritischer Aspekte
kommt dann ins Erziehungsheim (hat gestohlen, um aus Familie wegzukommen)
lebt jetzt mit jüngeren Bandenmitgliedern in Höhlen
sie ist hart und rücksichtslos geworden
lebt von Raub und Diebstahl, hier Textstelle 1
hat frühzeitig sexuelle Erfahrungen gemacht
trifft im Wald auf Z, küsst ihn
auch hier ist normales Leben Pubertierender nur im Geheimen möglich
entspräche dem Frauenbild von Julius Caesar
wird interessanterweise auch vom Lehrer (fast) begehrt
lebt ihre Rolle als Frau (auch sexuell – etwas verfrüht)
wird von den Angepassten abgelehnt und beschimpft
bleibt aber wandelbar, wenn sie den Eindruck hat, jemand ist ehrlich und aufrichtig
sie ist die einzige, die die Wahrheitsliebe des Lehrers würdigt
sagt dann selbst die Wahrheit, trotz eigener Nachteile
wird später vom Pfarrer aufgenommen
an ihr spiegelt sich die Rolle des Lehrers
Mädchen (im Faschismus):
symbolisieren die Rolle der Frau im System
auch eine Mädchenklasse ist in der Nähe im Ferienlager
auch sie müssen Soldatenlieder singen und marschieren
rucksacktragende, wehrertüchtigte Mädchen begegnen den Jungen
sie wirken abschreckend auf den Lehrer
„wie Kühe auf der Weide“ würden sie schauen
dem Lehrer erscheinen sie „verschwitzt, verschmutzt und ungepflegt“
das „Fliegersuchen“ soll sie auf einen möglichen Krieg vorbereiten
werden vom Lehrer mit den Begriffen „Geschöpfe“, „arme Tiere“ und „missleitete
Töchter“ bezeichnet
auch für sie gelte die Leistungsgesellschaft
Lehrerin bezeichnet sich und die Mädchen als Amazonen (neuer Typ Frau)
zweiter Text zeigt ein anderes Bild
Mädchen sehen sich selbst als Opfer der Männergesellschaft
einige Mädchen möchten gerne wieder angestammte Frauenrollen übernehmen
Schönheitspflege wäre ihnen wichtig
aber nur im Verborgenen kann sich noch die Fraulichkeit zeigen
sie fühlen sich wie eingesperrt in einem Zuchthaus (Bild der Gesellschaft)
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selbst die Lehrerin habe ob der Situation geweint
aber Ausbrechen ist ihnen als Angepasste und Etablierte nicht möglich, sie müssen
sich fügen
das sei die Schuld der Männer
Wichtiger Satz auch für Selbsterkenntnis des Lehrers:
„Die Männer sind verrückt geworden, und die nicht verrückt geworden sind, denen fehlt
der Mut, die tobenden Irrsinnigen in die Zwangsjacken zu stecken.“
oder
Aufgabe 2.b) „Jugend ohne Gott“ ist ein detektivischer, ein religiöser und ein
sozialkritischer Roman. Belegen Sie diese Aussage mithilfe Ihrer Textkenntnis.
Detektivischer Roman:
Stimmungszeichnungen und Nebenereignisse bereiten eine Straftat vor
– Spannungen zwischen Lehrer und Schülern (Die Pest)
– latente Aggressionen (Klasse, Jugendlager, kleinere Vergehen)
– Kapitelüberschriften bereiten Rätselhaftes vor und werfen Fragen auf
– ausgehend von „Der totale Krieg“ etc.
– Zweierbeziehung macht Geschehen komplizierter (Adam und Eva)
ein Verbrechen geschieht: der Mord an N.
unterschiedliche Recherchen zur Aufklärung werden durchgeführt
– Kriminalpolizei
– während der Gerichtsverhandlung
– schließlich die Recherchen des Lehrers
Gerichtsverhandlung mit Rekonstruktion des Tathergangs
falsche Fährte 1: der Z. wird verdächtig durch sein Tagebuch, durch seinen Jähzorn
und sein Aussehen bei der Rückkehr vom Marsch
falsche Fährte 2: Eva wird verdächtig durch ihre Skrupellosigkeit
überraschende Wendung 1: Aussagen Evas über den dritten Jungen und Reaktion des
Lehrers
überraschende Wendung 2: Eingreifen von Club und Julius Caesar
mögliche Motivation für die Tat wird langsam erkennbar: Äußerungen von T
überraschende Wendung 3: Auffinden des wichtigen Teils des Abschiedsbriefes
Spannungssteigerung durch falsche Fährten und Wendungen
Auftreten eines Detektivs: Lehrer mit Club und Julius Caesar
Entlarvung und Überführung des Täters durch den Lehrer und Gehilfen
Religiöser Roman:
das Motiv wird im Romantitel eingeführt
es geht um die Suche des Erzählers nach Gott und das Finden Gottes
das Zeichen des Verlustes von Gott beginnt mit dem Brief der Eltern
nur noch floskelhafter Gebrauch des Begriffes „Gott der Allmächtige“
Abkehr von Gott durch Desillusionierung
„Auf der Suche nach den Idealen der Menschheit“ lehnt der Lehrer Gott ab
doch wieder Annäherung beim Gespräch mit dem Pfarrer
einzige Freiheit sei, „glauben oder nicht glauben zu dürfen“
Abwertung des Pfarrers durch „Pfaffe“
weil der Erzähler sich durchschaut sieht, nachdem er Gottesexistenz nicht mehr
leugnet
stimmt der Aussage „Gott ist das Schrecklichste auf der Welt“ zu
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innere Auseinandersetzung mit Gott und seinem Glauben beginnt
aber: „Am letzten Tag unseres Lagerlebens kam Gott.“
undeutliche Bemerkungen zu Gott folgen
Erzähler findet dann aber den Glauben wieder
Schlusserkenntnis „Denn Gott ist die Wahrheit“
unterschiedliche Formen der Religiosität werden gezeigt
christliche Motive bestimmen die Handlung mit
Sozialkritischer Roman:
Begriff „Jugend“ deutet an, dass es um soziale Strukturen geht
bald wird deutlich, dass mit dieser Jugend, nicht nur aus dem Blickwinkel des Lehrers,
etwas nicht stimmt
kritisch betrachtet wird das Verhalten der Jugendlichen
Jugendkriminalität (auch armutsbegründet)
die Haltung der Eltern, auch gegenüber dem Lehrer
abfällige Bemerkungen über Fremdes und Unbekanntes
im Hintergrund erkennbare Ideologie des Faschismus
Auswirkungen der Ideologie und deren Umsetzung besonders auf Jugendliche
Maßnahmen des Staates in der Schule, um zu indoktrinieren
fehlender Widerstand auch von Seiten des Lehrers
Marginalisierung von Gegnern oder Kritikern
Kritik am faschistischen Menschen, der nie an sich zweifelt
Kritik an der gepriesenen Gottlosigkeit der Nazis
daher Aufwertung des Glaubens als Gegenpol
Kritik am fehlenden Engagement der Kirchen
oder
Aufgabe 2.c) Charakterisieren Sie die beiden gesellschaftlichen Außenseiter (Julius
Caesar, Pfarrer) und zeigen Sie den Einfluss der beiden auf den Lehrer.
Julius Caesar (wirklicher Name bleibt unbekannt):
ca. 60 Jahre alt
einst geachteter Altphilologe
Affäre mit minderjähriger Schülerin
laut Erzähler eine „Erotomane“
nach Gefängnisaufenthalt Arbeit als Hausierer
„gestrandete Existenz“
Kontakte zum Rotlichtmilieu
wandelnde Provokation, weil er verrufene Lokale besucht
wird von seiner Umgebung als wissender und weiser Mann akzeptiert
erkennt die „kalte Zeit“ als „Zeitalter der Fische“
extravagantes Äußeres: beleuchtbarer Miniaturtotenkopf
Amateurastrologe
sieht sich selbst als jemand, der nichts mehr zu erhoffen hat
deswegen freier Blick auf Fehlentwicklungen
von Gerechtigkeitssinn geprägt
findet den Lehrer sympathisch
hilft auch deshalb bei der Suche nach dem Mörder
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Pfarrer:
während des Zeltlagers trifft der Lehrer auf den Pfarrer
Wein und Kuchen deuten auf Lebensbejahung und positive Einstellung hin
wurde einst in das Dorf strafversetzt
hat gute Beziehungen zu den Bauern
Arbeitslosigkeit und soziale Probleme beschäftigen ihn
der „rundliche freundliche Herr“ entpuppt sich aber als heftiger Kritiker des Systems
Aufbegehren gegen Amtskirche und dadurch gegen Tatenlosigkeit
sozialkritisch
verteufelt gescheit
philosophisch vorgebildet und da dem Lehrer überlegen
kritisiert die Kirche, weil sie auf der Seite der Reichen steht
Einflüsse von Julius Caesar und Pfarrer:
Julius Caesar wird im Verlauf fast so etwas wie ein „Vorbild“ für den Lehrer
seine sexualisierten Gedanken bewahrheiten sich häufig
J. C. findet den Lehrer sympathisch
hilft auch deshalb bei der Suche nach dem Mörder
zeigt dem Lehrer auch ein Bild, wie er nicht werden möchte
deswegen ist das Angebot des Pfarrers so verlockend
Pfarrer bietet dem Lehrer Stelle an Missionsschule in Afrika an
P. wird durch Gespräche über den Glauben sein wichtigster Gesprächspartner
Initiator für Nachdenken über den Glauben
gleichzeitig intellektuelle Anregung in einer Zeit der Verflachung
beide sind typische Beispiele von gebildeten Menschen
sie geben dem Lehrer als „Zitatenträger der alten Welt“ eine Heimat
am Schluss sind die drei die Heimatlosen und Strafversetzten
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ABTEILUNG B SACHBEZOGENES SCHREIBEN (TRANSACTIONAL WRITING)
Teil 3 (Mind Map, etc.) [10 Punkte]
Bearbeiten Sie bitte bei Teil 3 folgende Aufgabe!
Stellen Sie anhand einer Mind Map, einer Gliederung oder eines Clusters dar,
welche vorbereitenden Schritte zur Berufswahl sinnvoll und hilfreich sind. Die
Ausführungen sollten aussagekräftig sein und Substanz besitzen. (etwa 80–100
Wörter)
Fähigkeiten und Interessen ermitteln
Selbst- und Fremdeinschätzung
im Unterricht, außerhalb des Unterrichts
Informationen beschaffen
Eltern, ehemalige Schüler, Berufspraktiker
Betriebs- und Arbeitsmarkterkundung
Tage der offenen Tür (Schule/Uni)
Fähigkeiten weiterentwickeln
Praktika
Unterrichtsprojekte
außerschulische Projekte und Hobbys
Beratung nutzen
Beruf wählen und Entscheidungen treffen
Anforderungen mit eigenem Profil vergleichen
Praktikum durchführen
Bewerbungsadressen ermitteln
Unternehmensinformationen einholen
Bewerbungsschreiben erstellen
Vorstellungsgespräch vorbereiten
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Teil 4 (Kurze Texte) [30 Punkte]
Bearbeiten Sie bitte bei Teil 4 einen der Aufgabenvorschläge, entweder Aufgabe 4.a oder
4.b oder 4.c (mind. 200 Wörter)!
Aufgabe 4.a) Schreiben Sie einen fiktiven, aber möglichen Dialog, in dem der Frage
nachgegangen wird, ob Weihnachten, so wie es heutzutage gefeiert wird, noch ein
christliches Fest ist.
Dialog ist Rede zwischen (meist) zwei Personen
– komprimiert und zielführend
– keine Wiederholungen und nichtssagende Floskeln
– geschrieben in der Ich-Form
Vorüberlegung: in welchem Verhältnis stehen die Personen zueinander
Personen sollen aufeinander eingehen
Themabezug muss immer vorhanden sein
Dialog ist kurzweilig
Dialog vermittelt Information
Dialog muss nachvollziehbar sein
keine zu langen Sätze
Anführungszeichen sind nicht nötig
[<http://www.schreibwerkstatt.de>]
Sinnvoll wäre es, von entgegengesetzten Positionen auszugehen, wodurch mehr
Spannung entsteht. Aber es ist auch denkbar, dass, wie in einem modernen Chatroom
beide Personen ihre Erfahrungen weitergeben, dann müssen die Erkenntnisse aber schon
aussagekräftig sein.
Gegensatz von ursprünglich christlichem Fest, das an die Geburt Jesu erinnert, und
den Weihnachtsfeiern außerhalb der christlichen Welt
der Kirchgang steht dem Kommerz gegenüber
die Besinnung dem Zwang der Beschenkung ohne Nachdenken
für viele ist Weihnacht (heilige Nacht) eher ein kulturelles denn ein religiöses Fest
auf extreme Positionen sollte verzichtet werden
etc.
Ansonsten ist die/der Schreibende in ihren/seinen Ausführungen frei.
oder
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Aufgabe 4.b) Eine Ihrer Freundinnen oder einer Ihrer Freunde hat Ihnen in einer E-
Mail oder einem Brief mitgeteilt, dass sie oder er fest entschlossen ist, ein Star zu
werden oder sich einen Namen zu machen. Setzen Sie bei Ihrer mahnenden Antwort
bitte folgenden Textanfang fort!
Wer kennt sie nicht, die „Stars“ der Welt, denen die Klatschpresse regelrecht nachstellt,
um Aufnahmen und Storys über sie publizieren zu können; Stars, die viel Geld verdienen
und Ruhm, Ehre und Aufmerksamkeit genießen. Träumt nicht jeder Mensch, mehr oder
weniger, davon, mal dazu zu gehören? Will man sich nicht auch gerne einen „Namen“
machen und (möglichst positiv) vor der Menschheit dastehen? Wer hat nicht schon als
Teenager z.B. davon geträumt, im Scheinwerferlicht als Popstar zu stehen, umjubelt von
einer tosenden Menschenmenge?
Wer aber genauer hinschaut und ehrlich und objektiv ist, sieht auch die Schattenseiten:
Nicht selten …
Briefkopf oder Anrede in der E-Mail
weitere Form relativ frei, da Mitteilung an Freund oder Freundin
Viele Schattenseiten:
Leben in der Öffentlichkeit
ständiger Trubel um die Person
intimste Details können bekannt werden
ständig überwacht und unter Aufsicht von Paparazzi
wenig Privatsphäre
kleinste Fehltritte werden ans Licht gebracht
Neid und Missgunst
der ständig ausgeübte Druck kann zu Depressionen oder Magersucht führen
Grenzüberschreitungen sind bei Stars nicht unüblich
herausgehobene Situation verändert Persönlichkeit
Probleme mit „normalen“ Mitmenschen
häufig Medikamentensucht oder Drogenmissbrauch
auch, da man leichter damit in Kontakt kommt
Suizidgefahr, besonders wenn man noch jung ist
man muss bei sog. Freunden Vorsicht walten lassen
Gefahr, dass man von anderen ausgenutzt wird
dass andere an einem verdienen wollen
Reichtum und Ruhm verändern den Menschen
oft leben sie über die eigenen Verhältnisse
ein möglicher Abstieg kann verheerende Auswirkungen haben
Beispiele aus der Realität der Stars können die Ausführungen bereichern
oder
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Aufgabe 4.c) Schreiben Sie zu folgender Karikatur einen Kommentar für die
Schülerzeitung.
offensichtlich ist, dass katholische und evangelische
Christen viel mehr verbindet als unterscheidet
es gibt unterschiedliche Positionen im Verständnis einiger
Aspekte des Glaubens
viele Menschen verstehen die Trennung nicht mehr
das vielleicht als Grundlage der Betrachtung
Ansonsten ist die/der Schreibende in ihren/seinen Ausführungen frei.
Merkmale eines Kommentars:
der Kommentar nimmt zu einer aktuellen Nachricht Stellung
erläutert die Wichtigkeit des Themas
macht mit Zusammenhängen vertraut
wägt unterschiedliche Auffassungen ab
verhilft dazu, sich ein abgerundetes Bild über das Ereignis zu machen
der Hintergrund sollte analysiert und erklärt werden
Meinung des Schreibers muss argumentativ belegt werden
in der inhaltlichen Ausrichtung ist der Schreibende frei
hier sollte/könnte auch etwas Humor eingestreut werden
Total: 100 Punkte
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