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German HL P2 MG 2017 hlayiso.com

Subject: German HLGrade 12201717 pages
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Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE EXAMINATION NOVEMBER 2017 GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II MARKING GUIDELINES Zeit: 3 Stunden 100 Punkte These marking guidelines are prepared for use by examiners and sub-examiners, all of whom are required to attend a standardisation meeting to ensure that the guidelines are consistently interpreted and applied in the marking of candidates' scripts. The IEB will not enter into any discussions or correspondence about any marking guidelines. It is acknowledged that there may be different views about some matters of emphasis or detail in the guidelines. It is also recognised that, without the benefit of attendance at a standardisation meeting, there may be different interpretations of the application of the marking guidelines. IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 2 of 17 Prüfungsbogen II besteht aus vier Teilen. Bearbeiten Sie bitte zu jedem Teil eine der Aufgaben. ABTEILUNG A LITERATUR Teil 1 (Drama – Gotthold Ephraim Lessing: „Nathan der Weise“) Bearbeiten Sie bitte bei Teil 1 die Aufgabe 1.a oder 1.b oder 1.c (mind. 300 Wörter)! Aufgabe 1.a) Hat Ihnen das 1783 uraufgeführte Drama „Nathan der Weise“ persönlich noch etwas zu sagen, auch bezüglich ihres (momentanen) Heimatlandes Südafrika? Natürlich wäre das Drama, wie auch auf der ganzen Welt, besonders nach den Zwillingstürmen wichtig und aussagekräftig. 1892 forderte der Pädagoge Otto Frick: „Die Begriffe Humanität, Toleranz, Vernunftreligion, religiöser Kosmopolitismus, Konfessionalität etc. sind so sehr Gegenstand bedeutsamer Zeitfragen geworden, dass sie dem reiferen Schüler durch Umgebung und Presse täglich nahegebracht werden und bei dem Streit der Tagesmeinungen sehr leicht sein Urteil darüber verwirren. Dieselben Begriffe berühren aber zugleich so wichtige Lebens-, Erziehungs- und Bildungsfragen, dass die Schule selbst eine feste Stellung zu ihnen einnehmen muss.“ Situationsanalyse Südafrika:  Fremdenhass teils offensichtlich  Rassismus immer noch erkennbar und in aller Munde  unterschiedlichste Religionsgemeinschaften, die zwar hier noch friedlich zusammenleben  auch hier gibt es Extremisten aller Couleur  Toleranz anderen Lebenskonzepten gegenüber ist nicht sehr ausgeprägt  Versöhnung ist noch nicht gelungen  die Verfassung ist sicherlich mit die modernste der Welt  aber Aufklärung ist nicht in die breiten Massen vorgedrungen  Begriffe von Humanität und Toleranz sind nicht verbreitet  Kriminalität  Not und Arbeitslosigkeit  teils völlig ungerechte Verteilung der Güter und Ressourcen Ziele Lessings:  Überwindung aller trennender Schranken  Tolerierung Andersdenkender  Tolerierung Andersgläubiger  Streben nach Verbrüderung aller Menschen unabhängig von Religion, politischer Zugehörigkeit  unabhängig von Rasse oder – modern – auch sexueller Orientierung IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 3 of 17 „Dummheit, Ignoranz, blinde Aggression und die bewusste Verbreitung von Unwahrheiten gehören heute wie zu Zeiten Lessings zu den großen Bedrohungen unserer Zivilisation. Diesem Fundament der Intoleranz muss auch heute mit allen legitimen Mitteln entgegengetreten werden. Der Toleranzbegriff Lessings darf nicht mit weltanschaulicher Gleichgültigkeit verwechselt werden. Nur das ernsthafte Bemühen um gegenseitiges Verständnis und das Zugehen auf den Andersdenkenden machen eine Grundhaltung der Toleranz möglich. Dazu gehört jedoch auch, eine eigene Position zu entwickeln und sie zu verteidigen. So wie es Nathan nicht gleichgültig ist, was der Tempelherr oder Daja über ihn denken, so darf es auch uns heute nicht egal sein, wenn Vorurteile, Schein- und Halbwahrheiten das freie Denken und Handeln des Menschen zu be- oder verhindern drohen.“ [Thomas Rahner, Mentor Lektüre Durchblick „Nathan der Weise“, München 2005, S. 51] Auch für das eigene Leben kann sich ein Schüler/eine Schülerin Nathan persönlich oder das Stück als Vorbild nehmen.  Nathan als vorbildliche Figur angelegt  verkörpert das Humanitätsideal der Aufklärung  materiell erfolgreich durch kluges Handeln  dadurch unabhängig von Mächtigen und Zeitströmungen  dabei gütig und wohltätig gegenüber den Bedürftigen  bleibt immer ehrlich und großmütig  handelt immer bedächtig, nie impulsiv  prüft die Umstände sorgfältig  praktisch veranlagt und voller Menschenkenntnis  gilt als tugendhaft und ästhetisch gebildet  sein Reichtum gilt ihm als Grundlage für gute Taten  die Erfahrung des Leides (Tod von Frau und Söhnen) lässt ihn nicht für immer verzweifeln  erlangt im Ringen die Kunst des sich Fügens ins Unvermeidbare  findet zu tieferem Glauben: „und doch ist Gott“  erzieht Recha im Sinne der Vernunft  lehnt extreme Vorstellungen ab  ist anderen Religionen gegenüber tolerant  sucht immer das kritische Gespräch  möchte überzeugen, nicht überreden  pflegt Freundschaften über Religionsgrenzen hinaus (Al-Hafi, Klosterbruder)  sieht zuerst den Menschen, nicht den Moslem oder Christen Ziel eines jungen Menschen:  tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft  Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren  und sie auch durchzusetzen (der praktisch veranlagte Weise) oder IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 4 of 17 Aufgabe 1.b) Wie stellt Lessing in seinem Drama „Nathan der Weise“ die Christen dar? Patriarch:  genießt die Toleranz Saladins, denn durch ihn bleibt er im Amt  „das vollkommene Abbild des unecht Religiösen“  fanatischer, dogmatischer Christ  für ihn ist der Glaube die heiligste Pflicht  für andere Religionen oder sogenannte Ungläubige hat er kein Verständnis  fordert unentwegt den Feuertod des Juden „tut nichts; er wird verbrannt“  ein Mann ohne Kompromisse  selbst furchtbares Leid, „das die Kirche an Kindern tut“, ist legitim  rechthaberisch und intolerant  Glaube und Religion seien der Vernunft überlegen  herzlos und hochmütig  ist zu jedem Verrat bereit  machtorientiert und demonstriert gerne seine Macht  prunkvolle Auftritte  Wertschätzung oder Nichtachtung anderer Personen kann man schon am Sprachverhalten erkennen  engstirnig und hochmütig gleichzeitig  Lessing hat ihm alle Züge gegeben, die er seinen Gegnern im Fragmentenstreit unterstellte Tempelherr:  als Mitglied des Templerordens nach Jerusalem gekommen  entgeht auf wundersame Weise der Hinrichtung, da Saladin in ihm Züge seines eigenen Bruders sieht  rettet Recha selbstlos ohne Rücksicht auf Glaubenszugehörigkeit  eine junge, von inneren Widersprüchen zerrissene Männergestalt  unerfahren und impulsiv  unsicher und wankelmütig  als Christ überzeugter Streiter für seinen Glauben  dabei missionarisch und vorurteilsgeprägt  sieht auf andere Religionen herab („Jud ist Jud“)  dies ist anerzogen  ursprünglich nur geringes Urteilsvermögen  durch aufklärerische Tätigkeit Nathans wandelt sich seine Haltung  Intoleranz wird zu tolerant-menschlicher Haltung  typisches Beispiel für eine gelungene Erziehung  wäre ein typisches Beispiel eines jungen fanatisierten Mannes, der durch Erziehung doch zur Vernunft kommt IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 5 of 17 Klosterbruder:  hat 18 Jahre vorher als Reitknecht im Auftrag Recha an Nathan übergeben  nach jahrelanger Einsiedelei kommt er als Laienbruder im Kloster unter  ist dem Patriarchen gegenüber an das Gelübde des Gehorsams gebunden  Sinn der Religion ist für ihn, Menschen zur Tugend zu erziehen  findet aber die Aufträge des Patriarchen ekelhaft  besitzt ein natürliches Gefühl für Recht und Unrecht  wird vom Patriarchen zum Spion erniedrigt  solidarisiert sich mit Nathan, als der durch die Machenschaften des P. bedroht ist  ist eher pragmatisch als dogmatisch  seine Naivität und Herzenseinfalt werden an dem ironisch-distanzierten „sagt der Patriarch“ deutlich  er formuliert: „… hat mir Tränen g´nug gekostet, Wenn Christen gar so sehr vergessen konnten, Daß unser Herr selbst ein Jude war.“ Daja:  ist die Witwe eines Kreuzritters  lebt als Gesellschafterin im Haus des Nathans  kümmert sich um den Haushalt  sie versucht ihre christlichen Lehren an Recha weiterzugeben  aus unüberlegtem Glaubenseifer wird sie zur Intrigantin  sie hintergeht Nathan und berichtet dem Tempelherrn, dass „Recha keine Jüdin [sei]; ist – ist eine Christin“  Intoleranz gegenüber fremden Religionen  sie findet in einem fanatischen Glauben ihren Halt  sie ist aber auch auf ihren eigenen Vorteil aus  denn sie hofft, nach einer Heirat Rechas und des Tempelherrn nach Europa zurückzukehren  hat es nie gelernt, eigenständige Entscheidungen zu treffen  selbständiges Nachdenken liegt ihr nicht  bleibt naiv und unreflektiert, zu keiner Änderung fähig  nimmt nicht am öffentlichen Leben teil  ist engstirnig und komplett auf ihre Religion fixiert  Recha: „meine gute böse Daja…“  gutmütig und auch liebevoll, aber auch naiv und unbelehrbar  verschließt sich der Lehre der Toleranz und fehlt aus diesem Grund auch in der Schlussszene oder IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 6 of 17 Aufgabe 1.c) Weisheit, Klugheit und Schlauheit sind den Figuren Nathan, Klosterbruder, Al-Hafi und Patriarch zuzuordnen. Zeigen Sie, in welchen Ausprägungen sich das jeweils bei den Figuren zeigt. Der Jude Nathan:  Repräsentant edler und reiner Gesinnung  verkörpert das Humanitätsideal der Aufklärung  Ursachen seiner Weisheit sind Welterfahrung und erfahrenes Leid  materiell erfolgreich durch kluges Handeln  dadurch unabhängig von Mächtigen und Zeitströmungen  dabei gütig und wohltätig gegenüber den Bedürftigen  bleibt immer ehrlich und großmütig  handelt immer bedächtig, nie impulsiv  prüft die Umstände sorgfältig  praktisch veranlagt und voller Menschenkenntnis  gilt als tugendhaft und ästhetisch gebildet  sein Reichtum gilt ihm als Grundlage für gute Taten  die Erfahrung des Leides (Tod von Frau und Söhnen) lässt ihn nicht für immer verzweifeln  erlangt im Ringen die Kunst des sich Fügens ins Unvermeidbare  findet zu tieferem Glauben: „und doch ist Gott“  erzieht Recha im Sinne der Vernunft  auch seine Religiosität ist vernunftgeleitet (Ringparabel)  menschliche Vernunft sage, dass es Gott gebe  menschliche Vollkommenheit  als vorbildliche Figur angelegt  bekennt sich als Jude, geht aber zu extremen Vorstellungen auf Distanz  ist anderen Religionen gegenüber tolerant  sucht immer das kritische Gespräch  möchte überzeugen, nicht überreden  pflegt Freundschaften über Religionsgrenzen hinaus (Al-Hafi, Klosterbruder)  durch Geschicktheit und Weisheit macht er sich den Sultan zum Freund  sieht zuerst den Menschen, nicht den Moslem oder Christen  gewinnt dadurch aber auch die Sympathien Die gegebene Definition von Weisheit trifft auf Nathan zu:  tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft  Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren  und sie auch durchzusetzen (der praktisch veranlagte Weise)  Faktenwissen und Strategiewissen IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
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Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 8 of 17 Patriarch von Jerusalem:  fanatischer, dogmatischer Christ  für ihn ist der Glaube die heiligste Pflicht  ein Mann ohne Kompromisse  rechthaberisch und intolerant  Glaube und Religion seien der Vernunft überlegen  herzlos und hochmütig  engstirnig und hochmütig gleichzeitig  ist zu jedem Verrat bereit  machtorientiert und demonstriert gerne seine Macht  prunkvolle Auftritte  setzt alle seine Fähigkeiten ein, um seine Vorstellungen durchzusetzen  ist vielen gegenüber erfolgreich, einfache Gemüter durchschauen ihn nicht  nutzt die Dummheit oder Abhängigkeit anderer schamlos aus  hat etwas Verschlagenes, Überlistendes  ordnet alles seinen eigenen Interessen unter  versteckt sich immer hinter dem Willen Gottes  verbirgt so seine persönlichen Ziele  nimmt auch keine Rücksicht darauf, welche Folgen seine Handlungen für andere haben  liebt es, andere auszuhorchen und zu spionieren  dieses Wissen, das er gewinnt, setzt er pfiffig gegen andere ein Die gegebene Definition von Schlauheit trifft genau auf den Patriarchen zu:  praktische Klugheit, eigene Absichten und die Mittel zu ihrer Erreichung verbirgt er  versucht, andere zu durchschauen  ist bei geringfügigen Zwecken pfiffig  bei echten Übeltaten verschmitzt. IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 9 of 17 Teil 2 (Roman – Ödön von Horváth: „Jugend ohne Gott“) Bearbeiten Sie bitte bei Teil 2 die Aufgabe 2.a oder 2.b oder 2.c (mind. 300 Wörter)! Aufgabe 2.a) Ordnen Sie die oben abgedruckten Textstellen kurz in die Romanhandlung ein. Zeigen Sie, von diesen Stellen ausgehend, welches Bild der weiblichen Jugend in dem Roman gezeichnet wird. Einordnung:  die Eltern des Ich-Erzählers gratulieren zum 34. Geburtstag  der Lehrer korrigiert die Klassenarbeiten seiner Schüler  das vorgeschriebene Thema ist: „Warum müssen wir Kolonien haben?“  er stellt dabei auch fest, dass der Schüler N sich sehr despektierlich gegenüber „Negern“ äußert  er kritisiert dies, streicht es aber nicht an  der Lehrer weist die negative Äußerung des Schülers N über „Neger“ zurück  der Vater des N. zeigt den Lehrer wegen Verbreitung des „Gifts der Humanitätsduselei“ an  die gesamte Klasse schreibt eine Beschwerde und fordert einen neuen Lehrer  der Lehrer trifft in einer Bar auf den ehemaligen Lehrer Julius Caesar  Julius Cäsar versucht, dem Lehrer den Wandel der Gesellschaft anhand der Sexualität zu erklären  er nennt die Zeit, in der sie leben, das „Zeitalter der Fische“  bei der Beerdigung des W erinnern die Augen des T den Lehrer an einen Fisch  er muss in den Osterferien mit seinen Schülern auf ein Zeltlager Hier sind die beiden Textstellen einzuordnen:  der Lehrer beobachtet, wie ein unbekanntes Mädchen und zwei Jungen einen Bauernhof ausrauben  er belauscht zwei weinende Schülerinnen, die lieber nach Hause und sich waschen wollen  ihnen missfällt das Kriegspielen  der Lehrer wird neugierig, als Z von einem fremden Jungen einen Brief bekommt  Z und N streiten sich ständig wegen des Tagebuchs von Z  der Lehrer bricht ein Schloss auf und liest das Tagebuch des Z, verschweigt es aber  er erfährt, dass Z ein Verhältnis mit der Anführerin (Eva) der Räuberbande hat  Z beschuldigt N, sein Tagebuch gelesen zu haben  am nächsten Tag wird N erschlagen im Wald aufgefunden  Z gesteht, den N erschlagen zu haben  auch wird eine Liebesbeziehung des Z mit Eva bekannt, sie wird auch eingesperrt  nach der Untersuchung beginnt die Gerichtsverhandlung  es wird vermutet, Z wolle Eva aus Liebe decken  eine innere Stimme (Gott) bringt den Lehrer dazu, die Wahrheit zu sagen  daraufhin sagt Eva aus, dass ein fremder Junge mit „Fischaugen“ N getötet habe  T starrt den Lehrer mit seinen kalten Augen unentwegt an, der Lehrer verdächtigt ihn  Eva wird des Mordes beschuldigt  da der Lehrer seine Stelle und somit auch seine Pension verloren hat, macht der Pfarrer ihm das Angebot, eine Lehrerstelle in Afrika anzunehmen  der Pfarrer rät dem Lehrer, unverzüglich die Mutter von T über seinen Verdacht zu informieren  dabei trifft der Lehrer auf T selbst, der wird nervös IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 10 of 17  T wird außerhalb seines Zuhauses erhängt gefunden  im Abschiedsbrief steht: „Der Lehrer trieb mich in den Tod“  ein Teil des Briefes fehlt, Ts Mutter lässt den Teil fallen  dort steht: „Denn der Lehrer weiß, dass ich den N erschlagen habe. Mit dem Stein –“.  Eva wird aus dem Gefängnis entlassen und vom Pfarrer aufgenommen  der Lehrer verabschiedet sich von Julius Cäsar und dem Klub und fährt nach Afrika Eva (die Außenseiterin):  15-jähriges Mädchen  sie ist „groß und schlank“ und ihre Haare sind „braunblond“  mit 12 Waise  Pflegevater belästigt sie sexuell und Pflegemutter verprügelt sie  Opfer einer brutalisierten und rücksichtslosen Gesellschaft  damit Trägerin sozialkritischer Aspekte  kommt dann ins Erziehungsheim (hat gestohlen, um aus Familie wegzukommen)  lebt jetzt mit jüngeren Bandenmitgliedern in Höhlen  sie ist hart und rücksichtslos geworden  lebt von Raub und Diebstahl, hier Textstelle 1  hat frühzeitig sexuelle Erfahrungen gemacht  trifft im Wald auf Z, küsst ihn  auch hier ist normales Leben Pubertierender nur im Geheimen möglich  entspräche dem Frauenbild von Julius Caesar  wird interessanterweise auch vom Lehrer (fast) begehrt  lebt ihre Rolle als Frau (auch sexuell – etwas verfrüht)  wird von den Angepassten abgelehnt und beschimpft  bleibt aber wandelbar, wenn sie den Eindruck hat, jemand ist ehrlich und aufrichtig  sie ist die einzige, die die Wahrheitsliebe des Lehrers würdigt  sagt dann selbst die Wahrheit, trotz eigener Nachteile  wird später vom Pfarrer aufgenommen  an ihr spiegelt sich die Rolle des Lehrers Mädchen (im Faschismus):  symbolisieren die Rolle der Frau im System  auch eine Mädchenklasse ist in der Nähe im Ferienlager  auch sie müssen Soldatenlieder singen und marschieren  rucksacktragende, wehrertüchtigte Mädchen begegnen den Jungen  sie wirken abschreckend auf den Lehrer  „wie Kühe auf der Weide“ würden sie schauen  dem Lehrer erscheinen sie „verschwitzt, verschmutzt und ungepflegt“  das „Fliegersuchen“ soll sie auf einen möglichen Krieg vorbereiten  werden vom Lehrer mit den Begriffen „Geschöpfe“, „arme Tiere“ und „missleitete Töchter“ bezeichnet  auch für sie gelte die Leistungsgesellschaft  Lehrerin bezeichnet sich und die Mädchen als Amazonen (neuer Typ Frau)  zweiter Text zeigt ein anderes Bild  Mädchen sehen sich selbst als Opfer der Männergesellschaft  einige Mädchen möchten gerne wieder angestammte Frauenrollen übernehmen  Schönheitspflege wäre ihnen wichtig  aber nur im Verborgenen kann sich noch die Fraulichkeit zeigen  sie fühlen sich wie eingesperrt in einem Zuchthaus (Bild der Gesellschaft) IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 11 of 17  selbst die Lehrerin habe ob der Situation geweint  aber Ausbrechen ist ihnen als Angepasste und Etablierte nicht möglich, sie müssen sich fügen  das sei die Schuld der Männer Wichtiger Satz auch für Selbsterkenntnis des Lehrers:  „Die Männer sind verrückt geworden, und die nicht verrückt geworden sind, denen fehlt der Mut, die tobenden Irrsinnigen in die Zwangsjacken zu stecken.“ oder Aufgabe 2.b) „Jugend ohne Gott“ ist ein detektivischer, ein religiöser und ein sozialkritischer Roman. Belegen Sie diese Aussage mithilfe Ihrer Textkenntnis. Detektivischer Roman:  Stimmungszeichnungen und Nebenereignisse bereiten eine Straftat vor – Spannungen zwischen Lehrer und Schülern (Die Pest) – latente Aggressionen (Klasse, Jugendlager, kleinere Vergehen) – Kapitelüberschriften bereiten Rätselhaftes vor und werfen Fragen auf – ausgehend von „Der totale Krieg“ etc. – Zweierbeziehung macht Geschehen komplizierter (Adam und Eva)  ein Verbrechen geschieht: der Mord an N.  unterschiedliche Recherchen zur Aufklärung werden durchgeführt – Kriminalpolizei – während der Gerichtsverhandlung – schließlich die Recherchen des Lehrers  Gerichtsverhandlung mit Rekonstruktion des Tathergangs  falsche Fährte 1: der Z. wird verdächtig durch sein Tagebuch, durch seinen Jähzorn und sein Aussehen bei der Rückkehr vom Marsch  falsche Fährte 2: Eva wird verdächtig durch ihre Skrupellosigkeit  überraschende Wendung 1: Aussagen Evas über den dritten Jungen und Reaktion des Lehrers  überraschende Wendung 2: Eingreifen von Club und Julius Caesar  mögliche Motivation für die Tat wird langsam erkennbar: Äußerungen von T  überraschende Wendung 3: Auffinden des wichtigen Teils des Abschiedsbriefes  Spannungssteigerung durch falsche Fährten und Wendungen  Auftreten eines Detektivs: Lehrer mit Club und Julius Caesar  Entlarvung und Überführung des Täters durch den Lehrer und Gehilfen Religiöser Roman:  das Motiv wird im Romantitel eingeführt  es geht um die Suche des Erzählers nach Gott und das Finden Gottes  das Zeichen des Verlustes von Gott beginnt mit dem Brief der Eltern  nur noch floskelhafter Gebrauch des Begriffes „Gott der Allmächtige“  Abkehr von Gott durch Desillusionierung  „Auf der Suche nach den Idealen der Menschheit“ lehnt der Lehrer Gott ab  doch wieder Annäherung beim Gespräch mit dem Pfarrer  einzige Freiheit sei, „glauben oder nicht glauben zu dürfen“  Abwertung des Pfarrers durch „Pfaffe“  weil der Erzähler sich durchschaut sieht, nachdem er Gottesexistenz nicht mehr leugnet  stimmt der Aussage „Gott ist das Schrecklichste auf der Welt“ zu IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 12 of 17  innere Auseinandersetzung mit Gott und seinem Glauben beginnt  aber: „Am letzten Tag unseres Lagerlebens kam Gott.“  undeutliche Bemerkungen zu Gott folgen  Erzähler findet dann aber den Glauben wieder  Schlusserkenntnis „Denn Gott ist die Wahrheit“  unterschiedliche Formen der Religiosität werden gezeigt  christliche Motive bestimmen die Handlung mit Sozialkritischer Roman:  Begriff „Jugend“ deutet an, dass es um soziale Strukturen geht  bald wird deutlich, dass mit dieser Jugend, nicht nur aus dem Blickwinkel des Lehrers, etwas nicht stimmt  kritisch betrachtet wird das Verhalten der Jugendlichen  Jugendkriminalität (auch armutsbegründet)  die Haltung der Eltern, auch gegenüber dem Lehrer  abfällige Bemerkungen über Fremdes und Unbekanntes  im Hintergrund erkennbare Ideologie des Faschismus  Auswirkungen der Ideologie und deren Umsetzung besonders auf Jugendliche  Maßnahmen des Staates in der Schule, um zu indoktrinieren  fehlender Widerstand auch von Seiten des Lehrers  Marginalisierung von Gegnern oder Kritikern  Kritik am faschistischen Menschen, der nie an sich zweifelt  Kritik an der gepriesenen Gottlosigkeit der Nazis  daher Aufwertung des Glaubens als Gegenpol  Kritik am fehlenden Engagement der Kirchen oder Aufgabe 2.c) Charakterisieren Sie die beiden gesellschaftlichen Außenseiter (Julius Caesar, Pfarrer) und zeigen Sie den Einfluss der beiden auf den Lehrer. Julius Caesar (wirklicher Name bleibt unbekannt):  ca. 60 Jahre alt  einst geachteter Altphilologe  Affäre mit minderjähriger Schülerin  laut Erzähler eine „Erotomane“  nach Gefängnisaufenthalt Arbeit als Hausierer  „gestrandete Existenz“  Kontakte zum Rotlichtmilieu  wandelnde Provokation, weil er verrufene Lokale besucht  wird von seiner Umgebung als wissender und weiser Mann akzeptiert  erkennt die „kalte Zeit“ als „Zeitalter der Fische“  extravagantes Äußeres: beleuchtbarer Miniaturtotenkopf  Amateurastrologe  sieht sich selbst als jemand, der nichts mehr zu erhoffen hat  deswegen freier Blick auf Fehlentwicklungen  von Gerechtigkeitssinn geprägt  findet den Lehrer sympathisch  hilft auch deshalb bei der Suche nach dem Mörder IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 13 of 17 Pfarrer:  während des Zeltlagers trifft der Lehrer auf den Pfarrer  Wein und Kuchen deuten auf Lebensbejahung und positive Einstellung hin  wurde einst in das Dorf strafversetzt  hat gute Beziehungen zu den Bauern  Arbeitslosigkeit und soziale Probleme beschäftigen ihn  der „rundliche freundliche Herr“ entpuppt sich aber als heftiger Kritiker des Systems  Aufbegehren gegen Amtskirche und dadurch gegen Tatenlosigkeit  sozialkritisch  verteufelt gescheit  philosophisch vorgebildet und da dem Lehrer überlegen  kritisiert die Kirche, weil sie auf der Seite der Reichen steht Einflüsse von Julius Caesar und Pfarrer:  Julius Caesar wird im Verlauf fast so etwas wie ein „Vorbild“ für den Lehrer  seine sexualisierten Gedanken bewahrheiten sich häufig  J. C. findet den Lehrer sympathisch  hilft auch deshalb bei der Suche nach dem Mörder  zeigt dem Lehrer auch ein Bild, wie er nicht werden möchte  deswegen ist das Angebot des Pfarrers so verlockend  Pfarrer bietet dem Lehrer Stelle an Missionsschule in Afrika an  P. wird durch Gespräche über den Glauben sein wichtigster Gesprächspartner  Initiator für Nachdenken über den Glauben  gleichzeitig intellektuelle Anregung in einer Zeit der Verflachung  beide sind typische Beispiele von gebildeten Menschen  sie geben dem Lehrer als „Zitatenträger der alten Welt“ eine Heimat  am Schluss sind die drei die Heimatlosen und Strafversetzten IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 14 of 17 ABTEILUNG B SACHBEZOGENES SCHREIBEN (TRANSACTIONAL WRITING) Teil 3 (Mind Map, etc.) [10 Punkte] Bearbeiten Sie bitte bei Teil 3 folgende Aufgabe! Stellen Sie anhand einer Mind Map, einer Gliederung oder eines Clusters dar, welche vorbereitenden Schritte zur Berufswahl sinnvoll und hilfreich sind. Die Ausführungen sollten aussagekräftig sein und Substanz besitzen. (etwa 80–100 Wörter)  Fähigkeiten und Interessen ermitteln  Selbst- und Fremdeinschätzung  im Unterricht, außerhalb des Unterrichts  Informationen beschaffen  Eltern, ehemalige Schüler, Berufspraktiker  Betriebs- und Arbeitsmarkterkundung  Tage der offenen Tür (Schule/Uni)  Fähigkeiten weiterentwickeln  Praktika  Unterrichtsprojekte  außerschulische Projekte und Hobbys  Beratung nutzen  Beruf wählen und Entscheidungen treffen  Anforderungen mit eigenem Profil vergleichen  Praktikum durchführen  Bewerbungsadressen ermitteln  Unternehmensinformationen einholen  Bewerbungsschreiben erstellen  Vorstellungsgespräch vorbereiten IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 15 of 17 Teil 4 (Kurze Texte) [30 Punkte] Bearbeiten Sie bitte bei Teil 4 einen der Aufgabenvorschläge, entweder Aufgabe 4.a oder 4.b oder 4.c (mind. 200 Wörter)! Aufgabe 4.a) Schreiben Sie einen fiktiven, aber möglichen Dialog, in dem der Frage nachgegangen wird, ob Weihnachten, so wie es heutzutage gefeiert wird, noch ein christliches Fest ist.  Dialog ist Rede zwischen (meist) zwei Personen – komprimiert und zielführend – keine Wiederholungen und nichtssagende Floskeln – geschrieben in der Ich-Form  Vorüberlegung: in welchem Verhältnis stehen die Personen zueinander  Personen sollen aufeinander eingehen  Themabezug muss immer vorhanden sein  Dialog ist kurzweilig  Dialog vermittelt Information  Dialog muss nachvollziehbar sein  keine zu langen Sätze  Anführungszeichen sind nicht nötig [<http://www.schreibwerkstatt.de>] Sinnvoll wäre es, von entgegengesetzten Positionen auszugehen, wodurch mehr Spannung entsteht. Aber es ist auch denkbar, dass, wie in einem modernen Chatroom beide Personen ihre Erfahrungen weitergeben, dann müssen die Erkenntnisse aber schon aussagekräftig sein.  Gegensatz von ursprünglich christlichem Fest, das an die Geburt Jesu erinnert, und den Weihnachtsfeiern außerhalb der christlichen Welt  der Kirchgang steht dem Kommerz gegenüber  die Besinnung dem Zwang der Beschenkung ohne Nachdenken  für viele ist Weihnacht (heilige Nacht) eher ein kulturelles denn ein religiöses Fest  auf extreme Positionen sollte verzichtet werden  etc. Ansonsten ist die/der Schreibende in ihren/seinen Ausführungen frei. oder IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 16 of 17 Aufgabe 4.b) Eine Ihrer Freundinnen oder einer Ihrer Freunde hat Ihnen in einer E- Mail oder einem Brief mitgeteilt, dass sie oder er fest entschlossen ist, ein Star zu werden oder sich einen Namen zu machen. Setzen Sie bei Ihrer mahnenden Antwort bitte folgenden Textanfang fort! Wer kennt sie nicht, die „Stars“ der Welt, denen die Klatschpresse regelrecht nachstellt, um Aufnahmen und Storys über sie publizieren zu können; Stars, die viel Geld verdienen und Ruhm, Ehre und Aufmerksamkeit genießen. Träumt nicht jeder Mensch, mehr oder weniger, davon, mal dazu zu gehören? Will man sich nicht auch gerne einen „Namen“ machen und (möglichst positiv) vor der Menschheit dastehen? Wer hat nicht schon als Teenager z.B. davon geträumt, im Scheinwerferlicht als Popstar zu stehen, umjubelt von einer tosenden Menschenmenge? Wer aber genauer hinschaut und ehrlich und objektiv ist, sieht auch die Schattenseiten: Nicht selten …  Briefkopf oder Anrede in der E-Mail  weitere Form relativ frei, da Mitteilung an Freund oder Freundin Viele Schattenseiten:  Leben in der Öffentlichkeit  ständiger Trubel um die Person  intimste Details können bekannt werden  ständig überwacht und unter Aufsicht von Paparazzi  wenig Privatsphäre  kleinste Fehltritte werden ans Licht gebracht  Neid und Missgunst  der ständig ausgeübte Druck kann zu Depressionen oder Magersucht führen  Grenzüberschreitungen sind bei Stars nicht unüblich  herausgehobene Situation verändert Persönlichkeit  Probleme mit „normalen“ Mitmenschen  häufig Medikamentensucht oder Drogenmissbrauch  auch, da man leichter damit in Kontakt kommt  Suizidgefahr, besonders wenn man noch jung ist  man muss bei sog. Freunden Vorsicht walten lassen  Gefahr, dass man von anderen ausgenutzt wird  dass andere an einem verdienen wollen  Reichtum und Ruhm verändern den Menschen  oft leben sie über die eigenen Verhältnisse  ein möglicher Abstieg kann verheerende Auswirkungen haben  Beispiele aus der Realität der Stars können die Ausführungen bereichern oder IEB Copyright © 2017 PLEASE TURN OVER
Downloaded from hlayiso.com NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II – MARKING GUIDELINES Page 17 of 17 Aufgabe 4.c) Schreiben Sie zu folgender Karikatur einen Kommentar für die Schülerzeitung.  offensichtlich ist, dass katholische und evangelische Christen viel mehr verbindet als unterscheidet  es gibt unterschiedliche Positionen im Verständnis einiger Aspekte des Glaubens  viele Menschen verstehen die Trennung nicht mehr  das vielleicht als Grundlage der Betrachtung Ansonsten ist die/der Schreibende in ihren/seinen Ausführungen frei. Merkmale eines Kommentars:  der Kommentar nimmt zu einer aktuellen Nachricht Stellung  erläutert die Wichtigkeit des Themas  macht mit Zusammenhängen vertraut  wägt unterschiedliche Auffassungen ab  verhilft dazu, sich ein abgerundetes Bild über das Ereignis zu machen  der Hintergrund sollte analysiert und erklärt werden  Meinung des Schreibers muss argumentativ belegt werden  in der inhaltlichen Ausrichtung ist der Schreibende frei  hier sollte/könnte auch etwas Humor eingestreut werden Total: 100 Punkte IEB Copyright © 2017

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