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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE EXAMINATION
NOVEMBER 2018
GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II
Zeit: 3 Stunden 100 Punkte
LESEN SIE DIE FOLGENDEN ANWEISUNGEN BITTE SORGFÄLTIG DURCH
1. Dieser Prüfungsbogen hat 10 Seiten. Überprüfen Sie bitte, ob Ihr Exemplar
vollständig ist.
2. Dieser Prüfungsbogen hat zwei Abteilungen:
Abteilung A – Literatur
1. Drama
2. Roman
Abteilung B – Sachbezogenes Schreiben (Transactional Writing)
3. Mind Map etc.
4. Kurze Texte
3. Lesen Sie die Aufgaben sorgfältig durch.
4. Nummerieren Sie Ihre Antworten in der gleichen Reihenfolge wie die Aufgaben.
5. Leserliche Schrift und saubere Darstellung dienen Ihrem eigenen Interesse.
6. Alle Antworten müssen in das dafür vorgesehene Heft eingetragen werden.
7. Vorgeschriebene Lektüren:
Drama: „Die Physiker“ Friedrich Dürrenmatt
Roman: „Herr Lehmann“ Sven Regener
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German HL P2 2018 hlayiso.com
German HL · Grade 12 · 2018. Question paper, 10 pages. Read online or download the PDF.
- Subject
- German HL
- Grade
- Grade 12
- Document type
- Question paper
- Year
- 2018
- Paper
- 2
- Publisher
- IEB
- Pages
- 10
- File size
- 563.3 KB
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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER II Page 2 of 10
Prüfungsbogen II besteht aus vier Teilen. Bearbeiten Sie bitte zu jedem Teil eine der
Aufgaben.
ABTEILUNG A LITERATUR
TEIL 1 (Drama – Friedrich Dürrenmatt: „Die Physiker“)
Bearbeiten Sie bitte bei Teil 1 die Aufgaben 1 (a) oder 1 (b) oder 1 (c) (mind. 300 Wörter).
AUFGABE 1 (a)
16
Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkungen alle Menschen.
[21 Punkte zu den „Physikern“]
Erläutern Sie, ausgehend von dem oben stehenden Zitat aus den 21 Punkten zu den
Physikern, warum der Physiker Möbius sich freiwillig entscheidet, seine Freiheit
aufzugeben und widerstandslos in dem Sanatorium zu bleiben. Erarbeiten Sie dabei
auch die Verantwortung des Wissenschaftlers für die unvorhersehbaren Folgen
seiner Forschung in der modernen Welt. (Interpretation und literarische Erörterung)
oder
AUFGABE 1 (b)
Charakterisieren Sie Frl. Dr. Mathilde von Zahnd und zeigen Sie, auf welche Art die
Physiker, und auch die Welt, von ihr abhängig sind. (Literarische Charak-
terisierung)
QUELLE 1
FRL. DOKTOR: »Bitte, Oberschwester Marta, bitte.« 1
Oberschwester ab. Frl. Doktor von Zahnd öffnet das Dossier, studiert es am runden Tisch. Von
rechts führt die Oberschwester Frau Rose sowie drei Knaben von vierzehn, fünfzehn und
sechzehn Jahren herein. Der älteste trägt eine Mappe. Den Schluß bildet Missionar Rose. Frl.
Doktor erhebt sich. 5
FRL. DOKTOR: »Meine liebe Frau Möbius«
FRAU ROSE: »Rose. Frau Missionar Rose. Ich muß Sie ganz grausam überraschen, Fräulein
Doktor, aber ich habe vor drei Wochen Missionar Rose geheiratet. Vielleicht etwas eilig, wir
lernten uns im September an einer Tagung kennen.« Sie errötet und weist etwas unbeholfen
auf ihren neuen Mann. »Oskar war Witwer.« 10
FRL. DOKTOR schüttelt ihr die Hand: »Gratuliere, Frau Rose, gratuliere von ganzem Herzen.
Und auch Ihnen, Herr Missionar, alles Gute.« Sie nickt ihm zu.
FRAU ROSE: »Sie verstehen unseren Schritt?«
FRL. DOKTOR: »Aber natürlich, Frau Rose. Das Leben hat weiterzublühen.«
MISSIONAR ROSE: »Wie still es hier ist! Wie freundlich. Ein wahrer Gottesfriede waltet in 15
diesem Hause, so recht nach dem Psalmwort: Denn der Herr hört die Armen und verachtet
seine Gefangenen nicht.«
FRAU ROSE: »Oskar ist nämlich ein guter Prediger, Fräulein Doktor.« Sie errötet. »Meine
Buben.«
FRL. DOKTOR: »Grüß Gott, ihr Buben.« 20
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DIE DREI BUBEN: »Grüß Gott, Fräulein Doktor.« Der jüngste hat etwas vom Boden
aufgenommen.
JÖRG-LUKAS: »Eine Lampenschnur, Fräulein Doktor. Sie lag auf dem Boden.«
FRL. DOKTOR: »Danke, mein Junge. Prächtige Buben, Frau Rose. Sie dürfen mit Vertrauen in
die Zukunft blicken.« 25
Frau Missionar Rose setzt sich aufs Sofa rechts, Frl. Doktor an den Tisch links. Hinter dem Sofa
die drei Buben, auf dem Sessel rechts außen Missionar Rose.
FRAU ROSE: »Fräulein Doktor, ich bringe meine Buben nicht grundlos mit. Oskar übernimmt
eine Missionsstation auf den Marianen.«
MISSIONAR ROSE: »Im Stillen Ozean.« 30
FRAU ROSE: »Und ich halte es für schicklich, wenn meine Buben vor der Abreise ihren Vater
kennenlernen. Zum ersten und letzten Mal. Sie waren ja noch klein, als er krank wurde, und
nun heißt es vielleicht Abschied für immer zu nehmen.«
FRL. DOKTOR: »Frau Rose, vom ärztlichen Standpunkt aus mögen sich zwar einige Bedenken
melden, aber menschlich finde ich Ihren Wunsch begreiflich und gebe die Bewilligung zu 35
diesem Familientreffen gern.«
FRAU ROSE: »Wie geht es meinem Johann Wilhelmlein?«
FRL. DOKTOR (blättert im Dossier): »Unser guter Möbius macht weder Fort- noch
Rückschritte, Frau Rose. Er puppt sich in seine Welt ein.«
FRAU ROSE: »Behauptet er immer noch, daß ihm der König Salomo erscheine?« 40
FRL. DOKTOR: »Immer noch.«
MISSIONAR ROSE: »Eine traurige, beklagenswerte Verirrung.«
FRL. DOKTOR: »Ihr strammes Urteil erstaunt mich ein wenig, Herr Missionar Rose. Als
Theologe müssen Sie doch immerhin mit der Möglichkeit eines Wunders rechnen.«
MISSIONAR ROSE: »Selbstverständlich – aber doch nicht bei einem Geisteskranken.« 45
FRL. DOKTOR: »Ob die Erscheinungen, welche die Geisteskranken wahrnehmen, wirklich sind
oder nicht, darüber hat die Psychiatrie, mein lieber Missionar Rose, nicht zu urteilen. Sie hat
sich ausschließlich um den Zustand des Gemüts und der Nerven zu kümmern, und da steht's
bei unserem braven Möbius traurig genug, wenn auch die Krankheit einen milden Verlauf
nimmt. Helfen? Mein Gott! Eine Insulinkur wäre wieder einmal fällig gewesen, gebe ich zu, 50
doch weil die anderen Kuren erfolglos verlaufen sind, ließ ich sie bleiben. Ich kann leider
nicht zaubern, Frau Rose, und unseren braven Möbius gesund päppeln, aber quälen will ich
ihn auch nicht.«
FRAU ROSE: »Weiß er, daß ich mich – ich meine, weiß er von der Scheidung?«
FRL. DOKTOR: »Er ist informiert.« 55
FRAU ROSE: »Begriff er?«
FRL. DOKTOR: »Er interessiert sich kaum mehr für die Außenwelt.«
[Auszug aus [Friedrich_Durrenmatt]_Die_Physiker._Eine_Komodie_(BookSee.org).pdf, S. 22–25;
aufgerufen: 17.01.2018]
oder
AUFGABE 1 (c)
Erörtern Sie, von dem oben abgedruckten Auszug ausgehend, warum Dürrenmatt
die ganze Familie Rose in seiner Komödie auftreten lässt. (Literarische Erörterung
und Interpretation)
[30 Punkte]
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TEIL 2 (Roman – Sven Regener: „Herr Lehmann“)
Bearbeiten Sie bitte bei Teil 2 die Aufgaben 2 (a) oder 2 (b) oder 2 (c) (mind. 300 Wörter).
AUFGABE 2 (a)
QUELLE 2
Der Mensch ist ein Wesen mit freiem Willen, dachte Herr Lehmann, als er sich der anderen
Seite des Lausitzer Platzes näherte, jeder muss selber wissen, was er tut und was nicht, und
nur weil Erwin ein Depp ist und einen zum Schnapstrinken überredet, heißt das noch lange
nicht, dass Erwin schuld ist, dachte er, aber er dachte auch mit Genugtuung an die Flasche
Whisky, die er heimlich hatte mitgehen lassen und die in der großen Innentasche seines 5
langen, für einen Septembertag im Grunde viel zu warmen Mantels steckte. Er selbst hatte
zwar keine Verwendung für Whisky, denn er trank ja im Prinzip schon lange keinen Schnaps
mehr, aber Erwin musste immer mal wieder bestraft werden, und Herr Lehmann konnte die
Flasche zur Not seinem besten Freund Karl schenken.
Dann sah er den Hund. Herr Lehmann, wie sie ihn neuerdings nannten, obwohl die, die das 10
taten, auch nicht viel jünger waren, obwohl tatsächlich einige von ihnen, sein bester Freund
Karl und auch Erwin zum Beispiel, sogar älter waren als er, kannte sich mit Hunderassen nicht
aus, aber er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass man so ein Tier mit Absicht
züchtete. Der Hund hatte einen großen Kopf mit einer mächtigen, sabbernden Schnauze und
zwei großen, lappigen Ohren, die links und rechts davon herunterhingen wie zwei welke 15
Salatblätter. Sein Rumpf war fett, und sein Rücken so breit, dass man darauf eine Flasche
Whisky hätte abstellen können, seine Beine waren dagegen unverhältnismäßig dünn, sie
ragten aus dem Körper heraus wie abgebrochene Bleistifte. Herr Lehmann, der es nicht
übermäßig witzig fand, dass man ihn jetzt so nannte, hatte noch nie ein so hässliches Tier
gesehen. Er erschrak und blieb stehen. Er traute Hunden nicht. Und der Hund knurrte ihn an. 20
Jetzt bloß nichts falsch machen, dachte Herr Lehmann, der andererseits aber auch keinen
Sinn darin sah, sich wegen einer albernen Anrede groß aufzuregen, immer fest in die Augen
schauen, das schüchtert sie ein, dachte er und konzentrierte seinen Blick auf die beiden
schwarzen, blanken Löcher im Schädel seines Gegenübers. Der Hund zog im Rhythmus seines
Knurrens die Lefzen hoch und runter und starrte zurück. Sie hatten etwa drei Schritte 25
Abstand voneinander, der Hund bewegte sich nicht, und Herr Lehmann bewegte sich auch
nicht. Nicht wegsehen, dachte Herr Lehmann, nichts anmerken lassen, einfach vorbeigehen,
dachte er und machte einen Schritt zur Seite. Der Hund knurrte noch lauter, es war ein
bösartiges, nervtötendes Geräusch. Bloß nichts anmerken lassen, das Tier spürt die Angst
und nutzt sie aus, dachte Herr Lehmann, noch ein kleiner Schritt zur Seite, dachte er, nicht 30
aus den Augen lassen, noch ein kleiner Schritt, und dann noch einer, so, und dann gleich
geradeaus, dachte Herr Lehmann. Aber dann ging der Hund einfach auch ein Stück zur Seite,
und sie standen sich wieder gegenüber.
Er will mich nicht vorbeilassen, dachte Herr Lehmann, der seinen bald stattfindenden
dreißigsten Geburtstag nicht gerade als rauschendes Fest zu feiern gedachte, gerade weil er 35
davon überzeugt war, dass das bloß ein Geburtstag war wie jeder andere auch, und er hatte
seine Geburtstage noch nie gerne gefeiert. Das ist doch lächerlich, so etwas darf es gar nicht
geben, dachte er, ich habe ihm doch gar nichts getan. Er sah die großen, gelben Zähne, und
es schauderte ihn bei der Vorstellung, wie sie von den riesigen Kiefern des Hundes in eines
seiner Beine, in einen Arm, in seinen Hals geschlagen wurden, ja sogar um seine Hoden 40
wurde ihm angst und bange. Wer weiß, was das für einer ist, dachte er, vielleicht ist der auf
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irgendwas abgerichtet, ein Killerhund, ein Hodenbeißer, einer, dachte er, der die Schlagader
im Arm trifft, und dann verblutet man hier mitten auf dem Lausitzer Platz, es ist ja niemand
da, der Platz ist menschenleer, dachte er, wer soll sich so früh am Sonntagmorgen schon hier
herumtreiben, die Kneipen sind ja alle schon geschlossen, es ist ja immer das Einfall, das am 45
allerspätesten zumacht, vom Abfall einmal abgesehen, aber das zählt nicht, dachte er, um
diese Zeit treiben sich ja bloß noch Verrückte herum, geisteskranke Berliner mit
abgerichteten Killerhunden, Perverse, die sich im Gebüsch einen runterholen, während sie
sich ansehen, dachte Herr Lehmann, wie ihre beißwütigen Hunde ihr tödliches Spiel mit mir
treiben. 50
„Wem gehört dieser Hund hier?“ rief er über den leeren Platz, „WEM GEHÖRT DIESER
VERDAMMTE SCHEISSHUND?“ aber niemand meldete sich. Nur der Hund knurrte noch lauter
und verdrehte seinen Kopf so, dass die Augen rotglühend schimmerten.
Es ist bloß die Netzhaut, beruhigte sich Herr Lehmann, es ist bloß die blöde Netzhaut, er hat den
Kopf verdreht, und jetzt fällt das Licht so in seine Augen, dass es von der Netzhaut in meine 55
Richtung reflektiert wird, dachte er, es ist die Netzhaut, die ist rot, Karotin, Vitamin A und so
Zeug, das ist ja bekannt, dass das gut für die Augen ist, dachte er, er hatte daran eine dunkle
Erinnerung aus seiner Schulzeit, er war immer gut in Biologie gewesen, aber das war nun auch
schon lange her, Biologie, dachte Herr Lehmann, Biologie hilft jetzt auch nicht mehr weiter, ich
muss hier weg, und es erfüllte ihn ein nie zuvor gekanntes Verlangen nach seinem Zuhause, einer 60
Eineinhalbzimmerwohnung in der Eisenbahnstraße, wo seine Bücher und sein leeres Bett auf ihn
warteten, keine hundert Meter entfernt von der Stelle, an der jetzt ein völlig fremder Hund sein
Leben bedrohte.
Wenn er mich nicht vorbeilässt, dachte Herr Lehmann, den sie früher alle ganz normal Frank
genannt hatten, bis eben dieser kindische Witz, ihn mit Herr Lehmann anzureden, um sich 65
gegriffen hatte, dann muss ich eben zurückgehen. Und er sah im Geiste schon die Stationen
des Umwegs, den er nehmen musste, um die tollwütige Bestie des Lausitzer Platzes
weiträumig zu umgehen, Waldemarstraße, Pücklerstraße, Wrangelstraße und dann von der
anderen Seite kommend in die Eisenbahnstraße hinein, das ist ein Kinderspiel, dachte er,
manchmal ist ein Rückzug besser als ein Angriff, dachte Herr Lehmann, ein taktisch kluger 70
Rückzug kann strategisch zum Sieg führen. Umzudrehen traute er sich dabei nicht, bloß nicht
umdrehen, dachte er, immer dem Tier in die Augen sehen, und er machte vorsichtig kleine
Schritte rückwärts, und der Hund machte knurrend kleine Schritte vorwärts. Bloß nichts
überstürzen, dachte Herr Lehmann, der sich schon sehr auf das Fußbad gefreut hatte, das er
sich seit einiger Zeit immer nach der Arbeit gönnte, obwohl er sich in seinem jetzigen 75
Zustand nicht sicher war, ob er das noch hinkriegen würde, bloß nichts überstürzen, dachte
er und widerstand der Versuchung, sich einfach umzudrehen und davonzulaufen, das wäre
fatal, dachte er, der Hund ist schneller als ich, der springt mich von hinten an, dachte er, und
dann kann man sich überhaupt nicht mehr schützen, das ist nicht gut. Nach ein paar weiteren
Schritten brach der Hund, der sein Knurren jetzt schon mit einem gelegentlichen Bellen 80
anreicherte, seitlich aus und schlich geduckten Hauptes um ihn herum, so dass Herr
Lehmann, um die Bestie nicht aus den Augen zu lassen, sich auf dem Absatz drehen musste,
bis sie sich schließlich genau andersherum gegenüberstanden. Dann eben in die andere
Richtung, dachte Herr Lehmann, da wollte ich sowieso hin. Er machte wieder einige Schritte
zurück, und das ganze Spiel lief umgekehrt noch einmal ab, der Hund lief um ihn herum, Herr 85
Lehmann drehte sich mit, und am Ende standen sie wieder in der Ausgangsposition. Ich muss
mit ihm reden, dachte Herr Lehmann.
[Auszug aus [Sven_Regener]_Herr_Lehmann_Ein_Roman(BookSee.org).pdf, S. 5–9;
aufgerufen: 17.01.2018]
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Erarbeiten Sie, welche Charaktereigenschaften sich schon bei dem ersten Auf-
treten des Herrn Lehmann (Auszug oben) erkennen lassen. (Literarische Cha-
rakterisierung und Interpretation)
oder
AUFGABE 2 (b)
Schreiben Sie den Brief, den Herr Lehmanns Mutter Martha nach ihrem Besuch in
Berlin an ihren Sohn Manfred in New York schreibt, in dem sie sowohl ihre
Erlebnisse und Erfahrungen als auch ihre Eindrücke über das Leben von Frank in
Berlin beschreibt.
oder
AUFGABE 2 (c)
[Sven Regener, Herr Lehmann, gezeichnet von Tim Dinter, Eichborn Verlag, S. 189.]
Betrachten Sie die Bilder aus dem Comic Herr Lehmann oben genau. Verfassen Sie
dann einen inneren Monolog Karl Schmidts (rechts auf Bild 1), nachdem er nach
langem Schlafen auf Station im Krankenhaus aufwacht und über die vorigen Tage
nachdenkt. Hierbei müssen seine Handlungsgründe und Ängste deutlich werden.
[30 Punkte]
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ABTEILUNG B SACHBEZOGENES SCHREIBEN
TEIL 3 (Mind Map, etc.)
Bearbeiten Sie bitte bei Teil 3 folgende Aufgabe.
AUFGABE 3
Durch Verbote und Gebote, Überwachung und Datenspeicherung wird das Leben des
Menschen überall in der Welt reguliert.
Stellen Sie anhand einer Mind Map, einer Gliederung oder eines Clusters dar, wie
der Mensch sich im Leben (nach Ihrer Auffassung) selbst verwirklichen kann.
Die Ausführungen sollten aussagekräftig sein und Substanz besitzen (etwa 80–100
Wörter).
[10 Punkte]
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TEIL 4 (Kurze Texte)
Bearbeiten Sie bitte bei Teil 4 einen der Aufgabenvorschläge, entweder Aufgabe 4 (a)
oder Aufgabe 4 (b) oder Aufgabe 4 (c) (mindestens 200 Wörter).
AUFGABE 4 (a)
[Quelle: <http://zitate.woxikon.de/freiheit/314-perikles-das-
geheimnis-der-freiheit-ist-der-mut>; aufgerufen: 17.01.2018]
Sophie und Hans Scholl waren zur Zeit des Dritten Reichs Mitglieder einer studentischen
Widerstandsgruppe, die sich die „Weiße Rose" nannte. Sie versuchten, den Menschen die Augen
zu öffnen und auf die Gräueltaten in ihrem Land aufmerksam zu machen. Die Mitglieder
verteilten Flugblätter und riefen die Deutschen zum Widerstand gegen Hitler auf. Für ihren
mutigen Einsatz mussten die beiden Geschwister ihr Leben lassen. Am 22. Februar 1943 wurden
sie verurteilt und hingerichtet. Sophie war damals erst 21 Jahre, ihr Bruder Hans 24 Jahre alt.
[Quelle: <https://www.helles-koepfchen.de/artikel/3477.html>, veröffentlicht: 22.02.2013; aufgerufen:
17.01.2018]
Sie wurden von der Redaktion der Schülerzeitung Ihrer Schule gebeten, einen
Artikel zum 100. Geburtstag von Nelson Mandela und/oder von Hans Scholl zu
schreiben. Verdeutlichen Sie, auch unter Bezug auf das Zitat von Perikles, wie der
Mut dieser Freiheits- oder Widerstandskämpfer die Welt verändert hat.
oder
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AUFGABE 4 (b)
[Quelle: <http://schools-wikipedia.org/images/262/26234.jpg.htm>;
aufgerufen: 17.01.2018]
Sie haben dieses Foto heute in einer Illustrierten gesehen. Schreiben Sie einen
Tagebucheintrag, in dem Sie die Wünsche und Gefühle, die Ihnen beim Betrachten
dieses Fotos der Freiheitsstatue durch den Sinn gingen, niederschreiben und
erklären.
oder
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AUFGABE 4 (c)
Sie haben das Bild unten auf einer Internetseite gesehen. Schreiben Sie einen
Kommentar, den Sie an eine Zeitung Ihrer Wahl schicken wollen.
[Quelle: <http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Vorratsdatenspeicherung_1_v2.jpg>; aufgerufen:
17.01.2018]
[30 Punkte]
Total: 100 Punkte
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