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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE EXAMINATION
STATE 2017
GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER III
MARKING GUIDELINES
Zeit: 21/2 Stunden 100 Punkte
These marking guidelines are prepared for use by examiners and sub-examiners,
all of whom are required to attend a standardisation meeting to ensure that the
guidelines are consistently interpreted and applied in the marking of candidates'
scripts.
The IEB will not enter into any discussions or correspondence about any marking
guidelines. It is acknowledged that there may be different views about some
matters of emphasis or detail in the guidelines. It is also recognised that,
without the benefit of attendance at a standardisation meeting, there may be
different interpretations of the application of the marking guidelines.
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German HL P3 (State) MG 2017 hlayiso.com
German HL · Grade 12 · 2017. Memorandum. Read online or download the PDF.
- Subject
- German HL
- Grade
- Grade 12
- Document type
- Memorandum
- Year
- 2017
- Paper
- 3
- Publisher
- IEB
- Pages
- 8
- File size
- 274.7 KB
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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER III – MARKING GUIDELINES Page 2 of 8
TEIL A ERÖRTERUNG (ESSAY)
Wählen Sie eine der drei Aufgaben aus!
Aufgabe A1:
Manche Sekten versuchen besonders auf Jugendliche Einfluss zu nehmen. Welchen
Problemen können junge Menschen dabei ausgesetzt sein? Wie können Familie und
Schule den Einflüssen entgegenwirken?
(Erörterung mit ca. 400–450 Wörtern).
Aufbau der Erörterung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss. In der Einleitung sollte zum
Thema hingeführt werden und das Thema neu formuliert werden. Im Hauptteil sollten die
wichtigsten zum Thema gehörigen Argumente genannt werden, geordnet nach Wichtigkeit
vom unwichtigen zum wichtigsten:
Klärung des Begriffs Sekten:
• als Abspaltungen von größeren religiösen Gruppierungen (Kirchen)
• verlangen oft, dass man ihrer Lehre in besonderer Weise nachfolgt
• Kennzeichen sind gezielte und oft aufdringliche Werbung
• meist der absolute Wahrheitsanspruch der religiösen Vorstellungen
• Glücksverheißungen
• anfangs das Gefühl der Gemeinschaft
Probleme, die auftreten können:
• Abhängigkeit von der Sekte
• Kritikverlust durch Gehirnwäsche
• Schwarz-Weiß-Malerei
• Freiheitsverlust
• Abkehr von der eigenen Familie
• Bezug zur Gesellschaft geht verloren
• der Alltagablauf wird von der Sekte vorgeschrieben
• man verliert die Fähigkeit, eigenständig zu leben und sein Leben selbst zu
organisieren
• oft wird Entscheidungsfreiheit des Einzelnen eingeschränkt
• kann z. B. auch zum Schulversagen oder Arbeitsstellenverlust führen
• totale Überwachung
• Betroffene haben Angst, die Sekte zu verlassen, da ihnen schlimme Strafen angedroht
werden
Beiträge von Familie und Schule:
• sich der Jugendlichen annehmen
• Zuwendung und Geborgenheit vermitteln
• Selbstbewusstsein stärken
• Misserfolgsvermeidung
• Freundschaften entwickeln und pflegen
• auf Leistungsdruck weitmöglichst verzichten
• Schwierigkeiten nicht im Raum stehen lassen, besser aufarbeiten
• Sensibilität vermitteln
• Aufklärungsarbeit leisten
• Lebensziele aufzeigen
• Sinnstiftung leisten etc.
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ODER
Aufgabe A2:
Klären Sie den Begriff „Vorurteil“. Erläutern Sie, wo es nach Ihren Erfahrungen Vorurteile
gibt und wie Vorurteile überwunden werden können.
(Erörterung mit ca. 400–450 Wörtern).
Aufbau der Erörterung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss. In der Einleitung sollte zum
Thema hingeführt werden und das Thema neu formuliert werden.
Im Hauptteil sollten die wichtigsten zum Thema gehörigen Argumente genannt werden,
geordnet nach Wichtigkeit vom unwichtigen zum wichtigsten:
Begriff:
• Vorurteil heißt ein Urteil, wenn eine Person etc. vor einer gründlichen und
umfassenden Untersuchung beurteilt wird
• Vorurteile sind Pauschalurteile und gehen nicht auf den einzelnen Menschen und
dessen persönliches Verhalten ein, sondern sehen im Anderen nur das Mitglied der
fremden Gruppe
Beispielfindung, eventuell unter folgenden Aspekten (aber nicht zwingend):
• Vorurteile haben eine Ordnungsfunktion in der sozialen Umwelt
• sie machen in einer immer komplexeren Welt angeblich das Urteilen leicht
• Vorurteile dienen der Abwehr von Unsicherheit und Angst gegenüber Neuem,
Fremden und Ungewohntem
• Vorurteile stützen das eigene Wertesystem und das der eigenen Gruppe
• Vorurteile haben somit eine Abgrenzungsfunktion gegenüber anderen Gruppen und
deren Werten
• Vorurteile haben eine Sündenbockfunktion
• Diskriminierungen Andersdenkender (Mobbing), Andershandelnder und
Andersaussehender und schlagen leicht in Hass und Aggression um
Abbau und Überwindung:
• besonders in Elternhaus und Schule
• Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen stärken
• sprachliche Fähigkeiten entwickeln
• Fremdmeinungen nicht schlucken müssen, wenn man eigene Position vertreten kann
• Förderung des analytischen Denkens
• Probleme und Zusammenhänge aufzeigen und erkennen, durchschauen lassen
• Handlungsspielraum lassen
• Eigeninitiative nicht unterdrücken
• angstfrei leben lassen
• den ewigen Kreislauf der Vorurteile unterbrechen
• über aktuelle Vorurteile in der Schule und Familie sprechen
• gemeinsam Lösungsmöglichkeiten finden
• Vorbildfunktion von Eltern und Lehrern erkennen und bewusstmachen
• Gleichwertigkeit aller Menschen durch Gleichbehandlung ausdrücken
• gesellschaftliche Problemsituationen erkennen lernen
Eigene Beiträge:
• lieber informieren als schnell reden
• nicht nach Äußerlichkeiten urteilen
• öfter Vergleichen eigener Urteile mit der Wirklichkeit oder den Urteilen anderer
• versuchen, auch Fremdes zu verstehen
• einen festen Standpunkt haben, ohne andere zu verachten
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ODER
Aufgabe A3:
Was spricht für und was gegen Religionsunterricht an Schulen?
(dialektische Erörterung mit ca. 400–450 Wörtern)
Aufbau der Erörterung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss. In der Einleitung sollte zum
Thema hingeführt werden und das Thema neu formuliert werden.
Im Hauptteil sollten die wichtigsten zum Pro und zum Contra gehörigen Argumente
genannt werden, dies sollte so geordnet sein, dass die stärksten Argumente, die die
Meinung der Schreiberin/des Schreibers repräsentieren, am Schluss aufgeführt werden.
Der Aufbau sollte in Sanduhrform stattfinden, d. h., die stärksten Argumente gegen die
Auffassung des Schreibers sollten am Anfang stehen.
Gegenargumente:
• was die Leute glauben, gehe den Staat nichts an
• an staatlichen Schulen habe Religionsunterricht deswegen nichts verloren
• hier würden oft Meinungen als Wahrheiten verkündet
• in den USA ist der Religionsunterricht an den öffentlichen Schulen untersagt
• die Trennung von Staat und Kirche hat Verfassungsrang
• im Bundesland Berlin wurde beschlossen, dass alle Schüler das Pflichtfach Ethik
belegen müssen
Schlussgedanke:
• alle Bürger dieses christlich geprägten Landes müssten aber wissen, was die Bibel
lehrt und erzählt
• und auch wissen, was Christen glauben und was das Christentum zur Kultur
beigetragen habe
• das sollte im Fach Ethik geschehen
Proargumente:
• Religionsunterricht als Freiheitsgewinn für Kinder
• es geht um Schulunterricht, also um Kinder
• nicht um den Stellenwert des Glaubens in der Gesellschaft gehe es
• Religion vermittle Kindern Selbstbewusstsein, das sie im Leben brauchen
• hier erführen sie, dass sie geliebt werden um ihrer selbst willen
• Religion sei ein integraler Bestandteil unserer Kultur
• daher sollten Kinder sie kennenlernen
• dazu gehöre die Erfahrung von Religion
• es sei die Begegnung mit Menschen, die vom Glauben erfüllt seien
• diese Begeisterung müsse man spüren dürfen
• nur im Religionsunterricht könne man sich kritisch mit dem Glauben
auseinandersetzen, sich gegebenenfalls von ihm lösen
• nur da würden die Kinder befähigt, mit Andersgläubigen auf Augenhöhe zu diskutieren
Schlussgedanke:
• es solle aber einen gleichberechtigten Ethikunterricht für jene Kinder geben, die selbst
oder deren Eltern keinen konfessionellen Religionsunterricht wünschten
• auch staatlich kontrollierter Islamunterricht sollte selbstverständlich sein
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TEIL B LÄNGERER BRIEF ETC. (LONGER TRANSACTIONAL TEXT)
Wählen Sie eine der drei Aufgaben aus!
Aufgabe B1:
Viele Schulen in Deutschland unterstützen Schul-Projekte in armen Ländern oder
Katastrophengebieten. Auch an Ihrer Schule ist das bekannt geworden und hat den
Anstoß geliefert, dass Ihre Schule mit einer finanziell schlechter gestellten Schule Kontakt
aufnimmt, um ihr in geeigneter Weise zu helfen.
Sie wurden von der Schülermitverwaltung beauftragt, eine Rede in der Aula zu halten, die
motivieren soll, dass alle das Projekt unterstützen.
(Rede mit ca. 180–200 Wörtern)
Eine Rede ist eine im Voraus überlegte, in der Regel mündliche Mitteilung, die von einem
Redner oder einer Rednerin an mehrere Personen gerichtet wird.
Formale Merkmale
• monologische Form: Die Zuhörer unterbrechen den Redner nicht durch längere eigene
Mitteilungen, sondern höchstens durch Beifalls- oder Missfallenskundgebungen
• Standardsprache: Auch dann, wenn Redner extemporieren, versuchen sie ihre Worte
dem Niveau der geschriebenen Sprache anzugleichen
• thematische Geschlossenheit: Reden zeichnen sich dadurch aus, dass sie stets „zur
Sache“ sind
• Höflichkeitszeremoniell: Zu einer Rede gehört von Seiten des Redners höfliche Anrede
der Zuhörerschaft, Bitte um und Dank für Aufmerksamkeit, seitens der Zuhörerschaft
Schlussapplaus
In der inhaltlichen Ausrichtung ist die/der Schreibende frei.
ODER
Aufgabe B2:
Schreiben Sie einen Schülerzeitungsartikel zu folgendem Thema.
„Ende 2015 waren weltweit 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht – eine alarmierende
Zahl, die die gesamte Menschheitsfamilie vor große Herausforderungen stellt. Mit ihrem
vielfältigen Engagement im Bereich der Flüchtlings- und Migrantenhilfe steht die Kirche an
der Seite aller Schutzbedürftigen und Notleidenden: durch Beratung, Seelsorge,
materielle Unterstützung und den stetigen Dialog mit Politik und Gesellschaft.“
[<http://weltkirche.katholisch.de/Themen/Flucht-und-Asyl>]
(Schülerzeitungsartikel mit ca. 180–200 Wörtern)
Aufbereitung:
• neugierig machende Überschrift verfassen; sie ist der Blickfang
• Themen so aufzubereiten, dass Außenstehende bereit sind, den Text zu lesen
• klare Strukturierung und Zusammenfassung der Informationen
• glaubwürdige und einleuchtende Argumentation und Erläuterung der Informationen
Umsetzung:
• Überschrift als Orientierung zur Themenbe- und erarbeitung.
• Einhaltung des „Roten Themenfadens“ wichtig
• Vermeidung von Gedankensprüngen
• Texte müssen allgemeinverständlich sein
• Entwicklung eines ansprechenden und passenden Layouts
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Schreibregeln:
• keine langen, ermüdenden Sätze
• keinen Wir- oder Ich-Stil, immer in dritter Person schreiben
• keine Füllwörter (wie: eigentlich, im Großen und Ganzen, ein bisschen...)
• keine Passivgebilde (werden + Partizip, sein + Partizip)
• konkret statt abstrakt
• Verben sind wichtig
Besonderheiten:
• sparsam mit Fremdwörtern umgehen (Sie sollten nur verwendet werden, wenn sie
allgemein verständlich sind und nicht durch ein deutsches Wort ersetzt werden
können.)
• Zahlen von eins bis zwölf ausschreiben
• Brüche ausschreiben
• Abkürzungen erklären, wenn sie nicht im Duden stehen
In der inhaltlichen Ausrichtung ist die/der Schreibende frei.
ODER
Aufgabe B3:
Schreiben Sie einen Tagebucheintrag darüber, was Ihnen
beim Betrachten des Bildes (Allerheiligen) durch den Kopf
geht. (Zugriff im Dezember 2016)
(Tagebucheintrag mit 180–200 Wörtern)
Folgende Aspekte sind bei einem Tagebucheintrag zu
beachten:
[<http://glaube-und-
• einen Tagebucheintrag erstellt man unter dem Datum (z. B. kirche.de/Kirchenkritik_in_der
31. Oktober 2017) _Karikatur.htm>]
• besonders der Einstiegssatz sollte die Neugierde
wecken
• die Perspektive beachten
• der Tagebucheintrag darf kein sachlicher Bericht sein
• man muss oder sollte auch davon reden, wie man sich gefühlt hat in der Situation
• Geschehnis muss in Zusammenhang gebracht werden
• Erinnerung des Schreibers einarbeiten
• möglichst viele Adjektive, betonen die Gefühlsebene
• ein persönlicher Kommentar oder eine persönliche Reflexion kann am Ende stehen
• hier auch Bezug zur Situation in Südafrika
In der inhaltlichen Ausrichtung ist die/der Schreibende frei.
• Bezug zur Aufgabe muss vorhanden sein
• hier Diskrepanz in der Erfassung von Allerheiligen von älteren Personen mit
deutschem Hintergrund und jungen Menschen
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TEIL C KURZE MITTEILUNG (SHORTER TEXT)
Wählen Sie EINE der drei Aufgaben aus!
Aufgabe C1:
Schreiben Sie zu folgendem Text, wie auch auf der Internetseite angeboten, einen
Kommentar.
„Viele Menschen kehren sich vom traditionellen Glauben an Gott ab. Stattdessen wenden sie
sich einer Art Gesundheitsreligion zu: Sie huldigen veganen Köchen, folgen Fitnessbloggern und
glauben an die heilenden Kräfte von Yoga und Chia-Samen.“
[<http://www.sagwas.net/2016/09/oh-du-goettliche-frucht/http://www.sagwas.net/2016/09/oh-du-goettliche-
frucht/>]
Merkmale eines Kommentars:
• der Kommentar nimmt zu einer aktuellen Nachricht Stellung
• erläutert die Wichtigkeit des Themas
• macht mit Zusammenhängen vertraut
• wägt unterschiedliche Auffassungen ab
• verhilft dazu, sich ein abgerundetes Bild über das Ereignis zu machen
• der Hintergrund sollte analysiert und erklärt werden
• Meinung des Schreibers muss argumentativ belegt werden
• hier sollte/könnte auch etwas Humor eingestreut werden
In der inhaltlichen Ausrichtung ist die/der Schreibende frei.
Anregung für möglichen Einstieg:
„Ernährung als Ersatzreligion
Die Essensjünger
Vegetarismus, Veganismus, Rohkost oder Ayurveda: Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an
Ernährungsformen und immer mehr Menschen, die sich ihnen mit Leib und auch mit
Seele verschreiben“
• es sei der Versuch, dem eigenen Leben Sinn und Struktur zu geben
• die Zubereitung des Essens als Ritual
• jedes Mal werde das zu einer kleinen inneren Reise
• wenn man auf bestimmte Form der Ernährung fixiert ist, dann sei Essen Zentrum der
Heilsbotschaft
• es gebe schon manchmal ein säkulares Heilsversprechen
• das heiße in der letzten Konsequenz eine Selbsterlösung durch Ernährung
• Veganer meinten, sie seien die besseren Menschen, weil sie das Gebot befolgten „Du
sollst nicht töten“
[Text und Bild nach: <http://www.ard.de/home/kultur/Die_Essensjuenger_Ernaehrung_als_Ersatzreligion/
492422/index.html>]
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ODER
Aufgabe C2:
Sie sehen hier ein Werbeplakat für eine Ausstellung. Stellen Sie
sich vor, Sie sind dazu beauftragt, in Form eines
Informationsblattes, Handzettels oder Flugblattes in
Stichpunkten aufzuzeigen, warum man (auch als Schule) diese
Ausstellung besuchen sollte.
(Handout mit ca. 100–120 Wörtern)
Das Thema „Asyl ist Menschenrecht“ ist aktuell und die
Problematik von Flucht, Flüchtlingen und Asyl wird besonders kontrovers diskutiert.
• es muss auf Fluchtgründe – auch religiöse – eingegangen werden
• dabei wäre es sinnvoll, auch auf die Geschichte von Migrationen Bezug zu nehmen
Auf Artikel 16a des Grundgesetzes sollte eingegangen werden.
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
• einige Aspekte der Aufgabe A2 könnten hier mit angeführt werden
• denn Vorurteilsabbau wäre ja mit einer der wichtigen Aspekte eines Ausstellungsbesuches
In der inhaltlichen Ausrichtung ist die/der Schreibende frei.
ODER
Aufgabe C3:
Schreiben Sie zu folgender Nachricht aus der Zeitung einen Leserbrief an die
Süddeutsche Zeitung.
„Marokko verbietet Herstellung und Verkauf von Burkas
Die Händler in Marokko sind gerade ein wenig in Aufregung: Sie haben 48 Stunden Zeit, um ein
Kleidungsstück aus dem Sortiment zu nehmen, das auch hierzulande regelmäßig die Gemüter
erhitzt, die Burka. Seit Mittwoch sind die Herstellung, der Verkauf und der Vertrieb des
Ganzkörperschleiers laut einem Schreiben aus dem Innenministerium verboten - und das in einem
mehrheitlich muslimisch geprägten Land.
11. Januar 2017, 20:06 Uhr“ – zugegriffen: 25. 01. 2017
[<http://www.sueddeutsche.de/panorama/marokko-marokko-verbietet-herstellung-und-verkauf-von-burkas-
1.3328699>]
(Leserbrief ca. 100–120 Wörtern)
Es sollte ein kommentierender Leserbrief entstehen, der sich mit dem angesprochenen
Problem auseinandersetzt und dazu Stellung nimmt.
• der Leserbrief sollte aktuell und wichtig sein
• knapp und klar abgefasst, sachlich bleiben und mit dem Namen versehen sein
• außerdem sollte er interessant formuliert sein
• Bezug zu Adressaten einhalten
• Sachverhalt darstellen, schlüssig gliedern
• Thesen formulieren, Argumente zuordnen und durch überzeugende Beispiele stützen
• Schluss wirkungsvoll ausgestalten (Fazit, Aufforderung)
Welche Meinung der Schreibende vertritt, sollte keine Rolle spielen, solange er die
Richtlinien eines kommentierenden Leserbriefs einhält.
• selbstverständlich wäre es sinnvoll, auf die aktuellen Verbotsdiskussionen
zurückzugreifen
• auch wäre Erstaunen verständlich, dass dieses Verbot in einem muslimischen Land
ausgesprochen wird
Total: 100 Punkte
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