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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE EXAMINATION
NOVEMBER 2017
GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER I
Zeit: 3 Stunden 100 Punkte
LESEN SIE DIE FOLGENDEN ANWEISUNGEN BITTE SORGFÄLTIG DURCH
1. Dieser Prüfungsbogen hat 20 Seiten. Überprüfen Sie bitte, ob Ihr Exemplar
vollständig ist.
2. Dieser Prüfungsbogen hat fünf Abteilungen:
1. Textverständnis
2. Inhaltszusammenfassung
3. Gedichtinterpretation
A – bekanntes Gedicht
B – unbekanntes Gedicht
4. Fragen zu Texten oder zu Bildern
5. Synthese, Korrekturen etc.
3. Lesen Sie die Aufgaben sorgfältig durch.
4. Nummerieren Sie Ihre Antworten in der gleichen Reihenfolge wie die Aufgaben.
5. Leserliche Schrift und saubere Darstellung dienen Ihrem eigenen Interesse.
6. Alle Antworten müssen in das dafür vorgesehene Heft eingetragen werden.
7. Vorgeschriebene Gedichte: Thema: Glaube, Hoffnung
Martin Luther (1483–1546) Ein feste Burg
Andreas Gryphius (1616–1664) Abend
Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1616–1679) Die Welt
Matthias Claudius (1740–1815) Abendlied
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) Grenzen der Menschheit
Clemens Brentano (1778–1842) Eingang
Joseph von Eichendorff (1788–1857) Der frohe Wandersmann
Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) Die Füße im Feuer
Bertolt Brecht (1898–1956) Die Krücken
Ingeborg Bachmann (1926–1973) Reklame
Günter Eich (1907–1972) Inventur
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German HL P1 2017 hlayiso.com
German HL · Grade 12 · 2017. Question paper, 20 pages. Read online or download the PDF.
- Subject
- German HL
- Grade
- Grade 12
- Document type
- Question paper
- Year
- 2017
- Paper
- 1
- Publisher
- IEB
- Pages
- 20
- File size
- 1.5 MB
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NATIONAL SENIOR CERTIFICATE: GERMAN HOME LANGUAGE: PAPER I Page 2 of 20
ABTEILUNG 1 TEXTVERSTÄNDNIS
Text 1: Kirche: Darf man Luther feiern?
Er war ein leidenschaftlicher Gottsucher, ein Reformator. Martin Luther war aber auch
ein Menschenhasser und Judenfeind. Nun steht das Jubiläum der Reformation an.
Von Matthias Drobinski
Kann man in Deutschland einen Mann feiern, der den Juden wünschte, „dass man ihre
Synagoga oder Schule mit Feuer anzünde“? Einen Mann, der Muslimen, Katholiken und 5
aufständischen Bauern Pest, Tod und Teufel an den Hals wünschte? Darf man fröhlich
eines Jahrhunderts gedenken, das darin endete, dass ein furchtbarer Krieg samt
Seuchen und Hunger ein Drittel der Menschen in Mitteleuropa dahinraffte?
Die Frage wird dieses Jahr akut, denn am 31. Oktober ist es 499 Jahre her, dass Martin
Luther in Wittenberg seine 95 Thesen gegen den päpstlichen Ablasshandel 10
veröffentlichte. In diesem Wittenberg wird dann Heinrich Bedford-Strohm, der
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, gemeinsam mit dem katholischen
Christenbruder Kardinal Reinhard Marx ein Jahr des Feierns und Gedenkens eröffnen;
am selben Tag empfängt im schwedischen Lund der Lutherische Weltbund Papst
Franziskus. Bis zum 500. Jahrestag des legendären Thesenanschlags gibt es Tausende 15
Veranstaltungen, eine große Pilgerfahrt durch Europa, einen Kirchentag in Berlin mit
einem Abschlussgottesdienst in Wittenberg mit bis zu 300 000 Gläubigen. Ein ganzes
Jahr lang wird es luthern in Deutschland und der Welt.
Ein leidenschaftlicher Gottsucher, aber auch ein Menschenhasser
Zehn Jahre hat sich die evangelische Kirche in Deutschland vorbereitet auf das Jahr, und 20
sie hat viel gelernt in dieser Dekade. Sie hat sich vom konfessionellen Triumphalismus 1
verabschiedet und feiert nun kein Luther-, sondern ein Christusfest. Sie hat sich den
abgründigen Seiten des Reformators gestellt und vermeidet, den Eindruck zu erwecken,
als habe dieser Luther im Alleingang Freiheit, Gewissen, Demokratie und
Menschenrechte erfunden - vor ein paar Jahren klang das durchaus noch anders. Sie hat 25
die Katholiken einbezogen und die Kirchen der Reformation in aller Welt: Noch nie
wurde der Reformation so ökumenisch2, europäisch, international und
aufgeklärt gedacht.
Und trotzdem wird der Schatten der Geschichte über diesem Gedenkjahr liegen. Es sind
die Schatten des Reformators, der zugleich ein leidenschaftlicher Gottsucher und 30
Menschenhasser war. Es sind die Schatten eines Gedenkens, das über Jahrhunderte
missbraucht wurde, um Identität zu schaffen, indem man andere ausgrenzte und
abwertete, ob Katholiken, Franzosen, Juden. Es sind die Schatten jener Deutschtümelei
und jenes Rassismus, derer sich dann ein NS-Ideologe wie Julius Streicher3 bedienen
konnte; die Schatten der Vereinnahmungsversuche4 bis hin zu jenem der DDR von 1983, 35
die, auf der Suche nach Wurzel und Mitte, zum 500. Geburtstag des Reformators Luther
als großen Revolutionär und Stichwortgeber für Erich Honecker5 entdeckte.
Viele Historiker, die sich mit der Reformationszeit beschäftigen, misstrauen deshalb
dem Gedenkjahr, das da auf das Land zukommt. Sie haben mit einiger Lust und völlig zu
Recht alle Versuche von Kirchenvertretern auseinandergenommen, Martin Luther 40
irgendwie doch noch zum Helden der Moderne zu stilisieren, sie haben
herausgearbeitet, wie sehr er ein spätmittelalterlicher Mensch war und die Reformation
Teil eines großen europäischen Umwälzungsprozesses. Von Luthers Originalität ist
wenig geblieben.
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Das alles ist wichtig – doch es genügt nicht, Luther und die Reformation einfach so weit 45
zu historisieren6, bis das Vergangene bedeutungslos wird für die Gegenwart. Es führen
ja Fäden und Spuren durch jene 500 Jahre hindurch: Da sind Luthers Bibel und Sprache.
Da ist seine Erkenntnis, dass der Mensch als Mensch von Gott angenommen ist, egal,
was er leistet. Und auch Luthers Abgründe haben Folgen bis heute. Vergangenen
November drückte die Synode7 der evangelischen Kirche ihre Scham angesichts der 50
jahrhundertelangen kirchlichen Judenfeindschaft aus. Schämen kann sich aber nur, wer,
was geschehen ist, vergegenwärtigt. Das ist ja der Wert eines kulturellen und auch
religiösen Gedächtnisses: Es gewinnt aus dem Vergangenen einen Deutungsvorrat8 für
die Gegenwart. Es macht bewusst, was schon gesagt, gedacht und getan wurde. Es
macht aber auch empfindlich gegenüber den Schatten der Vergangenheit, gegenüber 55
dem Leid, der verletzten Menschenwürde.
Gerade das ist die große Chance des Reformationsgedenkens 2017 – wenn es kein
triumphales, sondern ein leidempfindliches Gedenken wird, sich der Schatten bewusst.
[…]
642 Wörter
[<http://www.sueddeutsche.de/politik/kirche-darf-man-luther-feiern-1.2985624> veröffentlicht: 9. 05. 2016;
aufgerufen: 17. 01. 2017]
Worterklärungen:
1
Triumphalismus – eine Wortneubildung aus „triumphal“ und dem Suffix „ismus“, wobei „triumphal“ die
Bedeutung von „einen Triumph darstellend, mit großem Jubel, großer Begeisterung“ hat, während der
„ismus“ auf eine Glaubenslehre, eine Ideologie hinweist. Dadurch sollen die Anhänger dieser Form des
Feierns der Protestanten gekennzeichnet und eventuell auch abgewertet werden.
2
ökumenisch – der Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Konfessionen und Kirchen wird angestrebt
3
Julius Streicher – nationalsozialistischer Politiker und Besitzer und Herausgeber des antisemitischen
Hetzblattes „Der Stürmer“
4
Vereinnahmungsversuche – sind die Versuche jemanden oder eine Idee ungerechtfertigterweise für sich zu
beanspruchen [und zur Erreichung eigener Ziele zu benutzen]
5
Erich Honecker – deutscher kommunistischer Politiker, war als Generalsekretär des Zentralkomitees der
SED von 1971 bis 1989 mächtigster Politiker der ehemaligen DDR
6
historisieren – das Geschichtliche an einem Stoff, an einem Gegenstand der Betrachtung stark
hervorheben oder nur alleine betrachten
7
Synode – aus Beauftragten (Geistlichen und Laien) der Gemeinden bestehende Versammlung, die Fragen
der Lehre und kirchlichen Ordnung regelt
8
Deutungsvorrat – ein Begriff, der die unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, den
tieferen Sinn, die Bedeutung von etwas zu erfassen; etwas auszulegen, zu interpretieren, kennzeichnet
Fragen zum Text 1:
(a) Warum trägt der Artikel aus der Süddeutschen Zeitung als Überschrift die
Frage: „Darf man Luther feiern?“ (3)
(b) Aus welchem Grund wird Luther denn eigentlich gefeiert? (1)
(c) Warum wird Kardinal Reinhard Marx mit dem Begriff „Christenbruder“ in
dem Text so hervorgehoben? (Zeile 13) (2)
(d) Welche Veranstaltungen sind in dem Jahr in Wittenberg vorgesehen? (2)
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(e) Was möchte der Autor mit der Verbneuschöpfung „luthern“ aussagen?
(Zeile 18) (1)
(f) Inwiefern wird „der Schatten der Geschichte über diesem Gedenkjahr
liegen“? (Zeile 29) (4)
(g) Was bedeutet es, wenn die Versuche der Kirchenvertreter von Historikern
„mit einiger Lust und völlig zu Recht“ „auseinandergenommen“
wurden? (Zeile 39f.) (2)
(h) Warum ist dadurch von „Luthers Originalität“ wenig geblieben?
(Zeile 43f.) (2)
(i) Was meint der Autor mit der Aussage, „es führen ja Fäden und Spuren
durch jene 500 Jahre hindurch“? (Zeile 46f.) (3)
(j) Was verstehen Sie unter den Begriffen „leidempfindliches Gedenken“
und „sich der Schatten bewusst“ sein? (Zeile 58) (3)
(k) Was ist die Funktion des Gedankenstrichs im letzten Satz des Textes
(„Gerade das ist die große Chance des Reformationsgedenkens 2017
– wenn es kein triumphales, sondern ein leidempfindliches Gedenken
wird, sich der Schatten bewusst.“)? (2)
Gesamt: 25 Punkte
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ABTEILUNG 2 INHALTSZUSAMMENFASSUNG
Fassen Sie den folgenden Text in eigenen Worten zusammen.
Text 2: Deutsche Jugend ohne Gott
Nur jeder vierte Heranwachsende hierzulande ist religiös. Polen und Türken sind viel
gläubiger. Das mag nicht zuletzt an der Erziehung liegen. Denn anderswo ist Eltern
weitaus mehr daran gelegen, dass Kinder Glauben und Wertvorstellungen übernehmen.
von Oliver Hoischen
Wer glaubt schon an das Jüngste Gericht? Und wer ist überhaupt noch religiös? Ganz 5
unterschiedlich lauten die Antworten, wenn man junge Europäer danach fragt, wie sie es
denn mit der Religion halten. Der Würzburger Religionspädagoge Hans-Georg Ziebertz
und sein Team haben das getan – und heraus kam, dass nur 23 Prozent der deutschen
Jugendlichen aus einem religiösen Elternhaus kommen und sich als religiös bezeichnen.
Bei den Türken sind es 81 Prozent. Der Wissenschaftler schlussfolgert: „Der Islam hat 10
nach wie vor einen großen Einfluss auf junge Menschen, während die Bindungskraft des
Christentums in Europa vergleichsweise schwach ausgeprägt ist.“
Schulen haben Einfluss auf die religiöse Entwicklung
Zehntausend junge Leute in ganz Europa waren Gegenstand der Studie. In dieser stellte
sich heraus, dass in der Gruppe der traditionell christlichen Länder Jugendliche aus 15
Polen, Kroatien und Irland am religiösesten sind. Jugendliche aus protestantischen
Ländern wie Finnland und Schweden hingegen gehören wie die Deutschen, Briten und
Niederländer zu den weniger religiösen.
Das mag nicht zuletzt an der Erziehung liegen: So sagen 97 Prozent der befragten Türken
und 96 Prozent der Polen, ihren Eltern sei sehr daran gelegen, dass sie ihren Glauben 20
und ihre Wertvorstellungen übernähmen. In Deutschland sagen das nur 14,1 Prozent.
Und nicht nur die Eltern, auch die Schulen haben bekanntlich großen Einfluss auf die
religiöse Entwicklung der Kinder: 80 Prozent der Polen und 70 Prozent der Türken
meinen, der ideale Religionsunterricht sei derjenige, der sie näher an Kirche
beziehungsweise Islam führe; in Deutschland finden das nur 17,8 Prozent. 25
Gott als eine ferne Kraft
„Das Interesse an der Religion ist aber gleichwohl da“, gibt Religionspädagoge Ziebertz
zu bedenken. So sind 81,6 Prozent der deutschen Jugendlichen dafür, dass im
Schulunterricht sachlich über die Religionen informiert wird, genauso wie 76 Prozent der
Türken. Der Wissenschaftler schließt daraus, die jungen Leute von heute wünschten sich, 30
dass in der Religion dasselbe gelten müsse wie in allen anderen Lebensbereichen des
demokratischen Westens auch: Vielfalt und Pluralität. […]
Junge Leute lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen
Auffallend ist, dass die Studie auch einen Zusammenhang zwischen Religiosität und
Gewaltbereitschaft behauptet. So äußern in Deutschland nur 3,5 Prozent der 35
männlichen und 0,7 Prozent der weiblichen Jugendlichen, sie seien unter Umständen
bereit, Gewalt gegen Sachen oder gar Personen anzuwenden. In Polen sagen das 22
Prozent der jungen Männer, in Irland 17, in Kroatien 13 und in der Türkei 11,1 Prozent.
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„Gewaltbereite Jugendliche finden in autoritären, religiösen Strukturen einen Partner
mit ähnlichen Denkmustern“, meint Ziebertz. Doch können auch diese jungen Leute 40
lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen – etwa wenn sie in ein anderes Land kommen: So
äußern sich von den in Deutschland lebenden jungen Türken nur noch 7,6 Prozent
gewaltbereit.
481 Wörter [neue S-Schreibung]
[<http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/glauben-deutsche-jugend-ohne-gott-1385599.html
veröffentlicht: 17. 12. 2006; aufgerufen: 17. 01. 2017]
Gesamt: 10 Punkte
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ABTEILUNG 3 GEDICHTINTERPRETATION
TEIL A: INTERPRETATION EINES BEKANNTEN GEDICHTS
Wählen Sie eine der vier möglichen Aufgaben aus!
(Aufgabe 1 oder 2 (a/b/c/d/e/f/g) zu dem Gedicht „Abend“ von Andreas Gryphius
ODER
Aufgabe 3 oder 4 (a/b/c/d/e/f) zu dem Gedicht „Reklame“ von Ingeborg Bachmann)
Aufgabe 1: Schreiben Sie eine Interpretation des Gedichtes „Abend“ von
Andreas Gryphius (mind. 250 Wörter).
Abend
Andreas Gryphius (1616–1664)
Der schnelle Tag ist hin, die Nacht schwingt ihre Fahn
Und führt die Sternen auf. Der Menschen müde Scharen
Verlassen Feld und Werk; wo Tier und Vögel waren,
Traurt itzt die Einsamkeit. Wie ist die Zeit vertan!
Der Port naht mehr und mehr sich zu der Glieder Kahn.
Gleich wie dies Licht verfiel, so wird in wenig Jahren
Ich, du, und was man hat und was man sieht, hinfahren.
Dies Leben kommt mir vor als eine Rennebahn.
Laß, höchster Gott, mich doch nicht auf dem Laufplatz gleiten!
Laß mich nicht Ach, nicht Pracht, nicht Lust, nicht Angst verleiten!
Dein ewig heller Glanz sei vor und neben mir!
Laß, wenn der müde Leib entschläft, die Seele wachen,
Und wenn der letzte Tag wird mit mir Abend machen,
So reiß mich aus dem Tal der Finsternis zu dir!
[nach: Echtermeyer/von Wiese, S. 110f.]
[15 Punkte]
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ODER
Aufgabe 2: Bearbeiten Sie folgende Aufgaben zu dem Gedicht „Abend“ von
Andreas Gryphius:
(a) Analysieren Sie die Form des Gedichts (Metrum, Strophen, Reim …). (2)
(b) Die erste Strophe lebt vom intensiven Gegensatz von Tag und Nacht
(Abend). Arbeiten Sie das heraus. (2)
(c) Darüberhinausgehend steht in der zweiten Strophe die Vergänglichkeit des
irdischen Lebens im Mittelpunkt. Verdeutlichen Sie das durch eine
Interpretation der Strophe und zeigen Sie daran die Absicht des Dichters. (3)
(d) Erklären Sie Aussage und Sinn des Satzes vom Anfang der zweiten
Strophe: „Der Port naht mehr und mehr sich zu der Glieder Kahn.“. (2)
(e) Beschreiben Sie in eigenen Worten den Inhalt und die Form des Gebets in
den Versen 9 bis 14. (2)
(f) Wichtig ist die antithetische Grundhaltung des Dichters. Zeigen Sie, dass er
in den Versen 9 bis 14 dem irdisch-menschlichen Bereich, der auch schon
in der ersten Strophe beschrieben wurde, hier den göttlichen Bereich
gegenüberstellt. (3)
(g) Zeigen Sie anhand des zweiten Terzetts, dass das menschliche Leben
allein auf Gott und das Jenseits ausgerichtet sein sollte. (1)
[15 Punkte]
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ODER
Aufgabe 3: Schreiben Sie eine Interpretation des Gedichtes „Reklame“ von
Ingeborg Bachmann (mind. 250 Wörter).
Reklame (1956)
Ingeborg Bachmann (1926–1973)
Wohin aber gehen wir
ohne sorge sei ohne sorge
wenn es dunkel und wenn es kalt wird
sei ohne sorge
aber
mit musik
was sollen wir tun
heiter und mit musik
und denken
heiter
angesichts eines Endes
mit musik
und wohin tragen wir
am besten
unsre Fragen und den Schauer aller Jahre
in die Traumwäscherei ohne sorge sei ohne sorge
was aber geschieht
am besten
wenn Totenstille
eintritt
[nach: Echtermeyer/von Wiese, S. 671, Leerzeile aus
Plausibilitätsgründen gesetzt, obwohl in Echtermeyer/von
Wiese nicht vorhanden.]
[15 Punkte]
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ODER
Aufgabe 4: Bearbeiten Sie folgende Aufgaben zu dem Gedicht „Reklame“
von Ingeborg Bachmann:
(a) Analysieren Sie die Form des Gedichts. (2)
(b) Arbeiten Sie in eigenen Worten den Inhalt und Sinn der ersten drei Fragen
heraus (Wohin …, aber was …, und wohin …). (3)
(c) Interpretieren Sie in diesem Zusammenhang die entsprechenden
Antworten, die in kursiver Schreibweise gegeben sind. (3)
(d) Analysieren Sie die existenzielle vierte Frage (siehe unten) und die
möglichen Antworten, die die Werbung gibt (oder geben kann). Gehen Sie
dabei auch auf die Form und die Wortstellung ein.
„was aber geschieht
am besten
wenn Totenstille
eintritt“ (3)
(e) Analysieren Sie typische Auffälligkeiten der Werbesprache, die in dem
Gedicht eingesetzt werden. (2)
(f) Zeigen Sie, dass die Aussagen des Gedichts „Reklame“ über den reinen
Zeitbezug (1956) weit hinausgehen. (2)
[15 Punkte]
Gesamt: 15 Punkte
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ABTEILUNG 3
TEIL B: INTERPRETATION EINES UNBEKANNTEN GEDICHTS
Wählen Sie eine der vier Aufgaben aus!
(Aufgabe 1 oder 2 (a/b/c/d/e/f/g) zu dem Gedicht „Hoffnung“ von Friedrich von Schiller
ODER
Aufgabe 3 oder 4 (a/b/c/d/e/f/g) zu dem Gedicht „Hoffnung“ von Emanuel Geibel)
Aufgabe 1: Schreiben Sie eine Interpretation des Gedichtes „Hoffnung“ von
Friedrich von Schiller (mind. 250 Wörter).
Hoffnung
Friedrich von Schiller (1759–1805)
Es reden und träumen die Menschen viel
Von bessern künftigen Tagen,
Nach einem glücklichen goldenen Ziel
Sieht man sie rennen und jagen.
Die Welt wird alt und wird wieder jung,
Doch der Mensch hofft immer Verbesserung!
Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
Sie umflattert den fröhlichen Knaben,
Den Jüngling begeistert ihr Zauberschein,
Sie wird mit dem Greis nicht begraben,
Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
Noch am Grabe pflanzt er - die Hoffnung auf.
Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
Erzeugt im Gehirne des Toren;
Im Herzen kündet es laut sich an,
Zu was Besserm sind wir geboren!
Und was die innere Stimme spricht,
Das täuscht die hoffende Seele nicht.
[<https://www.derweg.org/personen/werke/hoffnung/>]
[15 Punkte]
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ODER
Aufgabe 2: Bearbeiten Sie folgende Aufgaben zu dem Gedicht „Hoffnung“
von Friedrich von Schiller:
(a) Analysieren Sie die Form des Gedichts „Hoffnung“ von Friedrich von
Schiller (Strophen, Reime, …). (2)
(b) Die Grundaussage des Gedichts wird im sechsten Vers als
Zwischenergebnis genannt: „Doch der Mensch hofft immer [auf]
Verbesserung!“ Wodurch wird in den ersten fünf Versen dieser
Grundgedanke vorbereitet? (3)
(c) In der zweiten Strophe wird die Hoffnung als immerwährender Begleiter des
Menschen gezeigt. Belegen Sie das genauer am Text. (3)
(d) Doch in der dritten Strophe wird deutlich, dass es dem lyrischen Ich mit der
Kraft und Durchsetzungskraft des Hoffens ernst ist. In welcher wichtigen
Kernaussage gipfelt diese Erkenntnis? (2)
(e) Arbeiten Sie in diesem Zusammenhang den hier dargestellten Gegensatz
von Ratio („Gehirne“) und Gefühl („im Herzen“) heraus. (2)
(f) Warum entspricht diese Aussage „Zu was Besserm sind wir geboren!“
nach Auffassung des lyrischen Ichs der Wahrheit und wird die Menschen
nicht irreführen? (1)
(g) Was verstehen Sie selbst unter dem Satz: „Zu was Besserm sind wir
geboren!“? (2)
[15 Punkte]
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ODER
Aufgabe 3: Schreiben Sie eine Interpretation des Gedichtes „Hoffnung“ von
Emanuel Geibel (mind. 250 Wörter).
Hoffnung
Emanuel Geibel (1815–1884)
Und dräut1 der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.
Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.
Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob2 nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.
Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möchte vor Lust vergehen.
Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren3.
Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.
Und wenn dir oft auch bangt4 und graut5,
Als sei die Höll' auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß doch Frühling werden.
[<http://freiburger-anthologie.ub.uni-
freiburg.de/fa/fa.pl?cmd=gedichte&sub=show&no
header=1&add=&id=832>]
Worterklärungen:
1
dräut – dichterisch für drohen, sich zusammenbrauen
2
darob – dichterisch für deswegen
3
Freudenzähren – dichterisch für Freudentränen
4
bangen – sich ängstigen, sorgen; Angst haben, in Sorge sein, sich fürchten
5
grauen – Angst/Furcht haben, sich ängstigen, sich fürchten, schaudern
[15 Punkte]
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ODER
Aufgabe 4: Bearbeiten Sie folgende Aufgaben zu dem Gedicht „Hoffnung“
von Emanuel Geibel:
(a) Analysieren Sie die Form des Gedichts (Metrum, Strophen, Reim …). (2)
(b) Fassen Sie die Auswirkungen zusammen, die der Winter (in den Versen 1
bis 12) auf das Land und die Natur hat. (2)
(c) Welche Folgen hat der heraufkommende Lenz für die Erde? (3)
(d) Und wie und womit schmückt diese Erde sich danach? (3)
(e) Doch der Monat Mai kann noch Rückschläge bringen. Welche sind das und
wie reagiert der Mensch darauf? (3)
(f) Worauf gründet sich die Zufriedenheit und Zuversicht des lyrischen Ichs? (1)
(g) Zeigen Sie die Wirkung des poetischen Mittels, das in der angegebenen
Textstelle eingesetzt wird: „Sie wecket doch mit ihrem Licht Einmal die
Welt zur Wonne.“ (1)
[15 Punkte]
Gesamt: 15 Punkte
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ABTEILUNG 4 FRAGEN ZU TEXTEN ODER ZU BILDERN
Aufgabe 4.1: Beschreiben und interpretieren Sie e i n e der Karikaturen (Abb.
1 oder Abb. 2)!
Abb. 1: Galgenhumor katholisch
[<http://bdb.katholisch.de/content/upload/contentfiles/plassmann_austritte_priester
mangel_karikatur.jpg>]
ODER
Abb. 2: Mutprobe
[<https://bellfrell.blogspot.co.za/2015_03_01_archive.html>]
[7 Punkte]
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Aufgabe 4.2: Fragen zur Graphik (Abb. 3)
Abb. 3: Diese Graphik zeigt „Bevölkerung,
Religionszugehörigkeit in Prozent“
[<https://fowid.de/meldung/gesellschaft-und-kirche-reformationsjahr>]
(a) Von wem wurden diese Daten veröffentlicht und wie kommt man an die
angegebenen Zahlen? (2)
(b) Nach welchem Kriterium wurden die Städte augenscheinlich eingeordnet? (1)
(c) Vergleichen Sie bitte die ersten fünf Städte mit den letzten fünf Städten in
der Tabelle. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich
feststellen? (3)
(d) Was dürfte Ihrer Meinung nach für die Unterschiede bei den Städten oben
und unten verantwortlich sein? (2)
(e) Welche grundsätzlichen Tendenzen lassen sich bei der Graphik erkennen? (2)
(f) Woran sieht man, dass Zuwanderer und Migranten nicht berücksichtigt
wurden? (1)
[11 Punkte]
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Aufgabe 4.3: Überprüfen Sie die folgenden Aussagen anhand des Textes und
kreuzen Sie das Zutreffende an! Setzen Sie jeweils nur e i n Kreuz!
Übertragen Sie ihre Ergebnisse in geeigneter Form in das Arbeitsheft.
Text 3: Schule schafft Zuversicht – Nepal
Am 25.4.2015 ist Nepal von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert
worden. Tausende Menschen verloren ihr Leben, wurden verletzt oder sind nun
obdachlos. Die Mary-Ward-Schule die österreichische PatInnen seit Jahren unterstützen
lag mitten im Erdbebengebiet. Die 155 Schulkinder befanden sich an diesem Tag nicht
im Gebäude, weil Samstag und somit unterrichtsfrei war. Obwohl keines der Kinder 5
verletzt wurde, waren viele Buben und Mädchen traumatisiert und es dauerte eine
Weile, bis der Unterricht regulär fortgesetzt werden konnte. Bis dahin wurden die
Kinder mit Spiel und Sport beschäftigt und dabei unterstützt die dramatische Erfahrung
zu verarbeiten.
Die Mary-Ward-Schule in Kathmandu ermöglicht vor allem Mädchen den Schulbesuch. 10
Während 80% der männlichen Kinder die Grundschule besuchen, steht diese Ausbildung
nur 67% der Mädchen offen. Um Mädchen eine Perspektive zu geben, hat sich die
Caritas dafür entschieden, die Mary-Ward-Schule in Kathmandu zu unterstützen. Mit
der Einbindung des familiären Umfeldes der Schülerinnen durch Gespräche und
Hausbesuche soll ein Umdenken in einer Gesellschaft gefördert werden, die Bildung für 15
Frauen bislang als unwichtig einstufte. Die Erfahrung zeigt, dass sich ein solches
Engagement lohnt. Besser ausgebildete Frauen sind gesünder und tragen mit ihrem
Wissen zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung bei.
In der Mary-Ward-Schule erhalten die Kinder nicht nur eine Ausbildung, sondern auch
warme Mittagessen. Für viele Kinder ist dies die einzige richtige Mahlzeit am Tag. Wie 20
beispielsweise für die 8jährige Soni. Ihr Vater hat die Familie verlassen, sie lebt mit ihrer
Mutter und Großmutter in einer kleinen Hütte. Die Mutter von Soni hat keine feste
Anstellung. Das Schulessen ist für Kinder wie Soni daher besonders wichtig. Aber Soni
geht nicht nur wegen dem Essen gern in die Schule – sie ist eine der besten
SchülerInnen ihres Jahrgangs und möchte später einmal studieren. Mit Ihrer Spende 25
schenken Sie Kindern wie Soni eine Chance auf ein besseres Leben.
[Quelle: <https://www.caritas.at/auslandshilfe/auslandsprojekte/detail-auslandsprojekt/news/70373-
schule-schafft-zuversicht-nepal/> aufgerufen: 21. 01. 2017]
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nicht
richtig falsch im Text
enthalten
1 Am Sonnabend findet an der Schule kein Unterricht statt.
2 Der Unterricht wurde wegen der Zerstörungen durch das
Erdbeben unterbrochen.
3 Spiele und sportliche Aktivitäten wurden eingesetzt, damit
die betroffenen Kinder besser über die erschütternde
Situation hinwegkamen.
4 In Nepal besuchen alle Jungen die Schule, aber nicht alle
Mädchen.
5 Es hat sich gezeigt, dass Gespräche mit den Eltern für
eine positive Einstellung zur Schulbildung sorgen.
6 Sonis Mutter hat keine richtige berufliche Ausbildung.
7 Sonis Mutter hat keine Beschäftigung, die sie permanent
ausübt.
[7 Punkte]
Gesamt: 25 Punkte
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ABTEILUNG 5 SYNTHESE, KORREKTUREN ETC.
Aufgaben zum Text 3 „Schule schafft Zuversicht – Nepal“
Verbessern Sie bitte die Fehler, übertragen Sie Ihre Verbesserung in
Kurzform ins Heft und kennzeichnen Sie die Verbesserung deutlich.
(a) In folgendem Satz ist eine Datumsangabe nach den deutschen
Rechtschreibregeln nicht korrekt. Verbessern Sie bitte die Fehler.
„Am 25.4.2015 ist Nepal von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,8
erschüttert worden.“ (Zeile 2f.) (1)
(b) In folgendem Satz sind ein Rechtschreibfehler und auch ein zweimaliger
Zeichensetzungsfehler vorhanden. Verbessern Sie bitte die Fehler.
„Die Mary-Ward-Schule die österreichische PatInnen seit Jahren
unterstützen lag mitten im Erdbebengebiet.“ (Zeile 4f.) (2)
(c) Im folgenden Satz ist ein Zeichensetzungsfehler. Verbessern Sie bitte den
Fehler.
„Bis dahin wurden die Kinder mit Spiel und Sport beschäftigt und
dabei unterstützt die dramatische Erfahrung zu verarbeiten.“ (Zeile 8ff.) (1)
(d) Für den Begriff „traumatisiert“ aus dem Satz „Obwohl keines der Kinder
verletzt wurde, waren viele Buben und Mädchen traumatisiert und es
dauerte eine Weile, bis der Unterricht regulär fortgesetzt werden
konnte.“ (Zeile 6ff.) sind hier fünf Begriffe angegeben. Übertragen Sie den
Begriff, der dafür überhaupt nicht eingesetzt werden kann, bitte ins
Arbeitsheft. (Wird mehr als ein Begriff übertragen, gibt es keinen Punkt.)
verstört
seelisch erschüttert
geschockt
geistig abwesend
konsterniert (1)
(e) Was versteht man unter dem Begriff „regulär“ (siehe Satz bei d)? Finden
Sie mindestens zwei Synonyme (gleichbedeutende Begriffe). (1)
(f) Worin liegt der Unterschied zwischen regulär und regelmäßig? (2)
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(g) Für den Begriff „Einbindung“ aus dem Satz „Mit der Einbindung des
familiären Umfeldes der Schülerinnen durch Gespräche und
Hausbesuche soll ein Umdenken in einer Gesellschaft gefördert
werden, die Bildung für Frauen bislang als unwichtig einstufte.“
(Zeile 14ff.) sind hier fünf Begriffe angegeben. Übertragen Sie den Begriff,
der dafür überhaupt nicht eingesetzt werden kann, bitte ins Arbeitsheft.
(Wird mehr als ein Begriff übertragen, gibt es keinen Punkt.)
Mitwirkung
Umhüllung
Partizipation
Teilnahme
Verwicklung (1)
(h) Finden Sie mindestens zwei Synonyme (gleichbedeutende Begriffe) für
„einstufen“ (siehe Satz bei g). (1)
Gesamt: 10 Punkte
Total: 100 Punkte
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